Computerperipherie

Softwarelizenzierung und Berechtigungsverwaltung sind der Schlüssel zur Differenzierung im Wettbewerb

Die Globalisierung hat zu einem erheblichen Preisdruck auf die Margen von Herstellern für Computerperipheriegeräte geführt. Kunden achten bei der Produktdifferenzierung zu sehr auf Preisunterschiede. Und die Kundenerwartungen ändern sich. Immer mehr Kunden verlangen eine größere Konfigurationsflexibilität und Änderungen an Preismodellen, um Kosten besser an der echten Nutzung der Produkte auszurichten.

Eine positive Entwicklung ist jedoch, dass Branchenprognosen zufolge im Jahr 2015 ein Bedarf an 15 Milliarden intelligenten Geräten bestehen wird. „Das ‚Embedded Internet‘ ist auf dem Weg, die Welt zu verändern. Ein Zeitalter der intelligenten Konnektivität ist angebrochen, und Branchenanalysten zufolge wird es schnell voranschreiten.“ (Quelle: Gantz, John. „The Embedded Internet: Methodology and Findings.“ IDC, Januar 2009)

Wenn sie den modernen, wettbewerbsintensiven Markt für Computerperipheriegeräte erobern möchten, müssen Unternehmen die schnelle Markteinführung und die Produktdifferenzierung zur obersten Priorität machen. Auf dem Markt für Computerperipheriegeräte bieten sich viele Chancen:

  • Globalisierung und wachsende Nachfrage: (besonders in Entwicklungsländern) Die Nachfrage zieht wieder an, doch sie hat sich entscheidend geändert. Ferner lässt sich ein rascher Umstieg auf verbrauchsbasierte Geschäftsmodelle beobachten.
  • Verwandlung von Geräten in Plattformen – sowohl zur Bereitstellung von Anwendungen als auch für die funktionale Konvergenz von Geräten – erhöht den Bedarf an rationalisierten Herstellungs- und Bestandsprozessen.
  • Globalisierung der Versorgungsketten: Vertrieb und Märkte erfordern eine neue Konzentration auf Kundeneinblicke.
  • Volatilität, Preise und Personalisierung erfordern die feinere Segmentierung von Versorgungsketten und Bestandsmodelle, die ganz besonders auf die Zusammenarbeit ausgerichtet sind. (Quelle: AMR/Gartner)

Die Hersteller von Peripheriegeräten müssen zunehmend gegen die Kommodifizierung und das Risiko einer missbräuchlichen Verwendung ihrer wichtigsten Hardwareprodukte auf dem grauen Markt ankämpfen. Viele wenden sich eingebetteter Software zu und sehen darin ein Mittel, ihre Angebote in einem stark wettbewerbsorientierten Markt zu differenzieren und zu schützen. Leider wird die strategische Bedeutung von Software allzu häufig nicht erkannt, und deshalb wird von den Betreffenden auch keine strategische Lösung zur Verwaltung der Anwendungsnutzung bereitgestellt.

Eine strategische Lösung zum Application Usage Management nutzt die Lizenzierung eingebetteter Software, um neue Umsatzmöglichkeiten zu generieren, geistiges Eigentum zu schützen und Prozesse für die Auftragsfertigung zu implementieren, die den Bestand drastisch reduzieren und gleichzeitig eine bessere Reaktion auf veränderte Marktbedingungen ermöglichen. Im Rahmen einer solchen Lösung wird auch die Back-Office-Verwaltung von Berechtigungen mit dem Ziel eingesetzt, die Lizenzverwaltung zu rationalisieren, Wartungsumsätze zu schützen, schnell neue Umsatzmodelle einzurichten und direkte Beziehungen zu den Kunden über mehrere Vertriebsebenen aufzubauen. Ferner sind Hersteller mit dem Lebenszyklusmanagement von Geräten in der Lage, Softwareaktivierungen, Retouren, Upgrades/Downgrades sowie Firmware/Softwareupdates effizient zu verwalten.

Da jedoch Hersteller von Computerperipheriegeräten ihr Angebot ausweiten, um Marktanforderungen zu erfüllen, können Herstellungs- und Bestandskosten schnell aus dem Ruder laufen. Deshalb suchen sie nach Methoden, um Folgendes zu erreichen:

  • Differenzieren von Produkten durch das Angebot von wachstumsabhängiger Zahlung und funktionsbasierter Softwarelizenzierung
  • Umsatzsteigerung durch das Angebot der am besten passenden Produkte für jedes Preisniveau
  • Nutzen von Virtual Appliances zur vollständigen Vermeidung der Kosten physischer Hardware
  • Bereitstellen einfacher Gerätetestversionen
  • Senkung der Bereitstellungskosten von Produkten
  • Graumarkthandel bekämpfen
  • Verbessern und Vereinheitlichen des Nutzererlebnisses durch Optimierung von Back-Office-Systemen und -Prozessen in allen Produktlinien
  • Einblicke in die Leistung von Vertriebspartnern
  • Neuordnen von Kapazitäten aller Geräte und Standorte
  • Wirtschaftliche Verwertung der Konvergenz von Geräten, die den Stromverbrauch sowie Platzbedarf und Verwaltungskosten senken, indem Funktionen von zahlreichen Anbietern integriert werden – Nutzen des Konzepts zur „Lizenzierung von Bestandteilen“
  • Aktivieren von Aufschubstrategien für die Auftragsfertigung

Die FlexNet Producer Suite eignet sich hervorragend für Hersteller von Computerperipheriegeräten

Die FlexNet Producer Suite for Intelligent Device Manufacturers ist die umfassendste durchgängige Lösung für Softwarelizenzierung, Berechtigungsverwaltung und Lebenszyklusmanagement von Geräten, die derzeit auf dem Markt angeboten wird.

  • Die Lizenzierung von Embedded Software ermöglicht es den Herstellern, ihren Kunden unterschiedliche Preismodelle anzubieten, Virtual Appliances bereitzustellen und gleichzeitig die Anzahl der Modelle und Varianten, die zur Erfüllung der Kundenwünsche notwendig sind, auf ein Minimum zu beschränken. Zudem werden die Kosten durch eine flexible Konfiguration der Kapazitäten und Funktionalitäten begrenzt.
  • Die Berechtigungsverwaltung bietet Kunden und Vertriebspartnern eine zentrale, holistische Übersicht und Schnittstelle für die Verwaltung der Softwarelizenzen und Berechtigungen, Kapazitäten und Funktionen, die auf Geräten eingebettet oder in Standalone-Softwareanwendungen verfügbar sind. So können die Hersteller Kosten und Komplexitäten in der Fertigung senken und die Zufriedenheit bei Kunden und Vertriebspartnern steigern.
  • Mit dem Lebenszyklusmanagement von Geräten werden die Prozesse hinsichtlich des Lebenszyklus von Geräten für Kunden und Vertriebspartner automatisiert, etwa die Geräteaktivierung, die groß angelegte Aktivierung von Lizenzservern, die Neuordnung von Funktionalitäten und Kapazitäten über mehrere Geräte und Standorte hinweg sowie Deaktivierungen, Upgrades, Retouren und Umzüge.

Die FlexNet Producer Suite for Intelligent Device Manufacturers nutzt die zwanzigjährige Branchenerfahrung von Flexera Software, um Technologien für Lizenzierung und Berechtigungsverwaltung eingebetteter Software bereitzustellen. So können Hersteller von Computerperipheriegeräten die Preisgestaltung und erfolgreiche Verwertung ihrer Produkte entsprechend den Kundenanforderungen ausrichten. Mit diesen modernen Technologien können Hersteller neue Funktionen und Kapazitäten nahtlos und effizient verteilen, verwalten und monetarisieren, wenn sich Akzeptanz und Marktanforderungen ändern.