FlexNet Connect: Funktionen

Optimierte Entscheidungsfindung durch die Automatisierung von elektronischen Software- und Firmwareupdates, in Produkten integrierten Meldungen und Analysen

Funktionen

FlexNet Connect ist als lokale oder Cloud-/SaaS-Lösung (Software as a Service) erhältlich. Softwareanbieter, Hersteller intelligenter Geräte und IT-Abteilungen von Unternehmen erhalten damit eine äußerst effiziente Möglichkeit, Endbenutzern die aktuellen Software- und Firmwareupdates zur Verfügung zu stellen und wertvolle Erkenntnisse zur Produktnutzung zu gewinnen. FlexNet Connect ermöglicht die Automatisierung des Bereitstellungsprozesses von Software- und Firmwareupdates, der Anzeige von in Produkte integrierten Mitteilungen und der Erstellung von Reports zu den wichtigsten Informationen über die Installationsbasis.

Automatisierte Software- und Firmwareupdates

BAq6t36e0Sk Hersteller können für die Endbenutzer ganz unkompliziert elektronische Software- und Firmwareupdates auf der Grundlage der verwendeten Produktversion (oder sonstiger spezifischer Kriterien) bereitstellen. Damit wird gewährleistet, dass die Anwender mit der neuesten Version arbeiten, was wiederum die Zahl der Anrufe beim Support und etwaige Ausfallzeiten beim Kunden minimiert.

Updates können so nach Bedingungen wie installierten Produktversionen, Computermerkmalen oder herstellerdefinierten Kriterien zielgerichtet an die Benutzer verteilt werden. Ferner unterstützt FlexNet Connect HTTP-, HTTPS- und FTP-basierte Downloads, u. a. auch mehrere Präsentationsmodi für Updates sowie mehrere Updateformate und -sprachen und sogar Updates mit einer Dateigröße von über 2 GB. Die Anwender können außerdem den Updatevorgang mit Funktionen zum Unterbrechen und Fortsetzen steuern.

Berechtigungsbasierte Updates zur Steigerung der Vertragserneuerungen

4nZkmPmUS4Q Mit berechtigungsbasierten Updates erfolgt die Authentifizierung der Berechtigungen von Anwendern über das Backoffice, noch bevor die Updates den Anwendern angeboten werden. So wird gewährleistet, dass nur entsprechend berechtigte Kunden (die auch dafür bezahlt haben) die Software- und Firmwareupdates erhalten, auf die sie Anspruch haben. Wenn die Hersteller zusätzlich FlexNet Connect mit FlexNet Operations Cloud (Berechtigungsverwaltung) integrieren, können sie eine URL generieren, die nach einer gewissen Zeit ungültig wird, und so gewährleisten, dass die Anwender das Update auf sicherem Weg herunterladen können. Die entsprechende Ablauffrist kann vom Hersteller so gewählt werden, dass abhängig von den jeweiligen Produktanforderungen ausreichend Flexibilität besteht.

Vorgefertigte Client-Benutzeroberfläche

Die Hersteller können die vorgefertigte Client-Benutzeroberfläche für Software- und Firmwareupdates und in Produkte integrierte Mitteilungen verwenden, um die Markteinführungszeiten zu verkürzen. Die vorgefertigte Benutzeroberfläche erfordert keine Code-Integration und ist mit nativem (Windows und Apple) „Look and Feel“ konzipiert. So können sich Anwendungshersteller auf ihr Produkt konzentrieren, statt eine eigene Benutzeroberfläche für Software- und Firmwareupdates entwickeln zu müssen.

In-App-Development-Kit für die Benutzeroberfläche

Die Hersteller verfügen über die vollständige Kontrolle über das Nutzungserlebnis – dank des in die Anwendung integrierten Development and Porting Kit. Damit können die Nutzer Funktionen (von Geräten oder Software) in ein beliebiges Echtzeit-Betriebssystem einbetten, um die Verfügbarkeit von Updates zu überprüfen, Software- und Firmwareupdates zu verteilen, Marketingmitteilungen zu senden und eine Steuerung durch das Senden von Produktintelligenzdaten zu ermöglichen. Die Lösung beinhaltet eine API zum Überwachen des Download-Fortschritts und für Wiederherstellungen (z. B. bei Netzwerkausfällen, Pausen/Wiederaufnahmen).

In-App-Mitteilungen

Die Hersteller können zielgerichtete Mitteilungen direkt an die Anwender senden, während diese die Software nutzen oder mit In-App-Mitteilungen eine Evaluierung erfolgt. Die Mitteilungen können basierend auf Kriterien wie der installierten Produktversion oder Computermerkmalen zielgerichtet übermittelt werden. In den entsprechenden Reports wird der Anteil der Anwender ausgewiesen, die bestimmte Mitteilungen angezeigt und darauf geklickt haben.

Automatische Analysen zur Installationsbasis

Mit einem standardmäßigen Satz vorgefertigter Reports können Produktteams bessere Entscheidungen hinsichtlich der Produkte treffen. Von den Geräten der Anwender werden Daten abgerufen und erfasst, aus denen neben sonstigen demografischen Daten hervorgeht, welche Versionen bzw. Funktionen des Produkts und welche Betriebssysteme verwendet (oder nicht verwendet) werden. Ferner können die Hersteller eigene benutzerdefinierte Reports festlegen.

Geräte-Viewer schafft Transparenz für die Remote-Diagnose

3Y2MwlqaMkcDie Hersteller können gerätespezifische Protokolldateien für Anwendungen anzeigen. Dies beinhaltet auch Profilinformationen über Betriebssysteme, Anwendungsversionen und Ereignisdaten. Wenn diese maßgeblichen Informationen transparent nachvollzogen werden können, sind Support- und Produktteams in der Lage, einen tieferen Einblick in bestimmte Geräte von Anwendern zu gewinnen und so die Remote-Diagnose zu erleichtern.

Cloud- und On-Premise-Bereitstellungsmodelle

FlexNet Connect ist als Cloud-, SaaS- (Software as a Service) oder On-Premise-Lösung erhältlich.

Argumente für die Cloud: Das Cloud-basierte SaaS-Bereitstellungsmodell (Software as a Service) sorgt für geringere Investitionskosten, eine schnelle Bereitstellung und Implementierung und zudem Zugriff jederzeit und überall von jedem Gerät, auf dem ein Webbrowser ausgeführt werden kann. Die Anwendung wird im Rechenzentrum von Flexera Software auf einer Hochverfügbarkeitsplattform ausgeführt, sodass die Anwender von einer hohen Systemverfügbarkeit und einer schnellen Amortisierung profitieren.

  • Senkung der anfänglichen Lizenzkosten: Die abonnementbasierte SaaS-Lizenzierung wird in der Regel den Betriebsausgaben zugerechnet.
  • Minimierung und Vereinfachung der Bereitstellung: Gehostete Anwendungen resultieren in der Regel in niedrigeren Kosten für die Unternehmens-IT hinsichtlich Hardware, Software und der notwendigen Mitarbeiter für die Verwaltung und den Support, selbst bei wachsendem Benutzerkreis.
  • Skalierbarkeit für unterschiedlichste Kundenanforderungen: Mit einer mandantenfähigen Architektur kann die Lösung einfach entsprechend den Kapazitätsanforderungen skaliert werden.
  • Kein Upgradeprozess notwendig: Kunden müssen keine Patches herunterladen oder installieren – Flexera Software kümmert sich um Verfügbarkeit, Updates und Upgrades.

Argumente für eine On-Premises-Lösung:

  • Bedarf an verstärkter Kontrolle über die Daten und das System
  • Auflagen – bei zahlreichen Unternehmen besteht die Auflage, dass die Daten den Standort nicht verlassen dürfen
  • Nutzung der vorhandenen IT-Bestände und -Ressourcen (geringere Marginalkosten)
  • Erfordernis der Integration mit anderen On-Premise-Anwendungen, bei denen keine Verbindung mit Cloud-Anwendungen hergestellt werden kann

FlexNet Enterprise Update Management-Add-on

hmslAR3eL0A Steuern Sie die Updateverteilung an Geschäftseinheiten (und bestimmte Standorte) mit dem Endbenutzer-Verwaltungsportal, das den Administratoren im Unternehmen die Möglichkeit gibt, Updates zu genehmigen oder abzulehnen. Zudem erhalten Administratoren die Möglichkeit, genehmigte Updates ein Mal herunterzuladen und auf beliebige Computer im Netzwerk zu verteilen. Außerdem werden über das Portal Instrumentation- und Produktintelligenz-Daten von den Computern der Anwender erfasst und Reports generiert, aus denen ersichtlich ist, ob die Aktualisierung auf einem Computer erfolgreich war oder fehlgeschlagen ist. Separates Modul zur Verwendung mit FlexNet Connect.

Weitere Details finden Sie unter FlexNet Enterprise Update Management.

FlexNet Instrumentation Management-Add-on

Hersteller können detaillierte Erkenntnisse über Problembereiche gewinnen, indem sie anonyme Anwendungsdaten sammeln und abrufen, u. a. auch Anwendungsprotokolle und Absturzberichte von den Computern der Endbenutzer. Diese Instrumentation-Daten unterstützen die Hersteller beim Analysieren von Problemen, die bei den ausgeführten Anwendungen auftreten, sodass im Ergebnis die Wartungskosten sinken und weniger Ausfallzeiten entstehen. Separates Modul zur Verwendung mit FlexNet Connect.

Weitere Details finden Sie unter FlexNet Instrumentation Management.

Zurück nach FlexNet Connect