Softwarevirtualisierung

IT-Transformation und Innovationsförderung mit effektivem IT-Kostenmanagement

Anwendungen mit minimalen Ausgaben und erheblichen Zeiteinsparungen für die Virtualisierung vorbereiten

Die CIOs in den Behörden betrachten die Softwarevirtualisierung als eine Möglichkeit, die Betriebs- und Energiekosten für die IT zu verringern und zugleich ihre Fähigkeit zu verbessern, die IT-Infrastruktur zu transformieren und zu modernisieren. Viele halten an diesen Strategien fest, obwohl die Kosten für die Umrüstung von Anwendungen noch gar nicht vollständig bewertet wurden. Wie können Sie Hunderte – oder Tausende – erfolgsentscheidender Behördenanwendungen effizient und schnell für Softwarevirtualisierungsplattformen wie Microsoft App-V, VMware ThinApp, Citrix XenApp u. a. fit machen?

Ursprünglich war die Softwarevirtualisierung eine Möglichkeit, mit Anwendungskonflikten umzugehen, dann wuchs ihre Popularität, da die IT sie als alternatives Bereitstellungsmodell für Software betrachtete. IT-Verantwortliche befürworten die Virtualisierung von Software, weil die Anwendungsbereitstellung nun eine strategische Rolle hat und eine kostengünstige, hochgradig effiziente Bereitstellungsmethode für de facto benötigte Software bietet, ohne dass jede Anwendung auf jedem Client-Gerät installiert und gewartet werden muss. Das ist ein Pluspunkt für die Sicherheit und für die Kontrolle. IT-Entwickler befürworten die Softwarevirtualisierung, da sie beim Programmieren nicht mehr auf eventuelle Konflikte mit bereits installierten Anwendungen achten müssen.

Softwarevirtualisierung: Am Anfang steht der Plan …

Die Softwarevirtualisierung beginnt mit einer Beurteilung der derzeitigen und künftigen Anforderungen. Die zugrunde liegenden Virtualisierungstechnologien sind so verschieden, dass jede Implementierung einzigartig sein kann. Und verständlicherweise zögern Sie eventuell, ein weiteres neues Projekt in Angriff zu nehmen, das – bei ohnehin begrenzten Ressourcen – noch mehr Zeit- und Arbeitsaufwand erfordert. Dank der technologischen Fortschritte in der automatisierten Paketierung können Anwendungen jedoch mit minimalen Ausgaben und erheblicher Zeiteinsparung für die Virtualisierung vorbereitet werden. Dies kann ein Vorhaben zur Softwarevirtualisierung derart beschleunigen, dass es in der Liste der strategischen Initiativen plötzlich ganz oben steht.

Wenn Sie eine Strategie zur Softwarevirtualisierung beurteilen und einen entsprechenden Plan entwickeln, beachten Sie folgende wichtige Punkte:

  • Nutzen Sie das, was bereits vorhanden ist.
    In den meisten Behörden sind zahlreiche Legacy-Anwendungen im Einsatz, die bereits in das MSI-Format konvertiert wurden und nun für die Softwarevirtualisierung umgewandelt werden müssen. Für die erneute Umwandlung möchten Sie aber nicht viel Zeit aufwenden.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihre virtualisierten Anwendungen zuverlässig ausgeführt werden.
    Gewiss möchten Sie nicht riskieren, dass beim Übergang zur Softwarevirtualisierung der Betrieb bereits funktionierender Systeme gestört wird. Auch wenn Sie den Zeitaufwand für die Vorbereitung, Bearbeitung und das Testen virtueller Anwendungen so gering wie möglich halten müssen, gilt es auch, den Erfolg Ihrer Bereitstellungen zu maximieren.
  • Sie sollten wissen, welche Anwendungen sich für die Virtualisierung eignen.
    Wenn Sie wissen, welche Anwendungen sich für die Virtualisierung am besten eignen, können Sie viel Zeit sparen. Ein Assessment vor der Konvertierung kann Ihnen dabei helfen, schnell die richtige Entscheidung zu treffen. Diese Erkenntnisse können auch nützlich bei der Planung der Migration einer 32-Bit- oder 64-Bit-Version von Windows 7 sein, da die kombinierte Durchführung von Windows 7-Migrationen mit Projekten zur Softwarevirtualisierung zu einer optimierten Desktopinfrastruktur beitragen kann.
  • Die Lernkurve optimieren
    Native Tools oder Drittanbietertools für die Erstellung virtueller Anwendungen sind unter Umständen wenig intuitiv oder in ihrer Funktionalität begrenzt. Möglicherweise können sie noch nicht so ohne Weiteres eingeführt werden oder erfordern zusätzliche Schulungen außerhalb des Budgets. Mit einem vertrauten Tool für die Softwarepaketierung können Sie die Migration beschleunigen.

Best Practices: Verwendung anbieterneutraler Lösungen

Wenn Sie hinsichtlich Ihrer virtuellen Plattform noch unentschlossen sind, können Sie einige der oben genannten Herausforderungen vermeiden, indem Sie ein Tool für die Softwarepaketierung einsetzen, das verschiedene Virtualisierungsanbieter unterstützt. So können Sie die Virtualisierungstechnologie frei wählen, die Ihre heutigen Anforderungen erfüllt, ohne künftig auf das Produkt dieses Anbieters festgelegt zu sein.

Weitere Ressourcen: