FlexNet Normalized Inventory for Servers: Features

Hardware- und Software-Inventarisierung, -Identifizierung und -Normalisierung

Features

Erkennung und Inventarisierung

FlexNet Normalized Inventory for Servers bietet agentenbasierte und agentenlose Technologien zur Erfassung der Inventardaten von physischen Systemen (Microsoft® Windows®-, Linux®- (einschließlich Ubuntu), UNIX®- und MAC OS X®-Plattformen) und Virtual Machines (VMs) von Serverhardware und -software in Rechenzentren über den gesamten IT-Bestand hinweg.

Importieren von Flatfiles mit Bestandsdaten
FlexNet Normalized Inventory for Servers bietet eine optimierte Funktion, mit der sich Flatfiles mit Bestandsdaten importieren lassen. Dazu können manuell generierte, Bestandsdaten enthaltende CSV- und Excel-Dateien über einfache Vorlagen ganz mühelos in das System eingespeist werden.

Erkennung und Inventarisierung von Microsoft SQL Server®
Der Agent von FlexNet Normalized Inventory for Servers meldet Details zu SQL Server-Komponenten (z. B. Reporting Services), Versionen und Editionen. Diese Informationen werden von anderen Tools nicht ausgegeben.

Discovery und Inventarisierung in virtuellen Umgebungen
FlexNet Normalized Inventory for Servers unterstützt die Sammlung von Bestandsdaten für Umgebungen mit VMware®- (vSphere®/ESX Server®) und Microsoft-Systemen (Hyper-V®). Sie ordnet Virtual Machines (VM) physischen Hosts zu und sammelt Informationen über die Zuweisung von Hardwareressourcen zu VMs, um eine präzise Lizenzverwaltung von Prozessor-/Core-basierten Lizenzmodellen zu ermöglichen.

Unterstützung für Server-Cluster
Inventar von Server-Clustern wird in FlexNet Normalized Inventory for Servers unterstützt. Ein Cluster ist eine Gruppe von physischen oder virtuellen Maschinen, die zusammenarbeiten. VMware vSphere vMotion®-Cluster werden automatisch durch die VMware ESX- und vSphere-Inventarisierungsfunktion inventarisiert. Hyper-V-Cluster werden ebenfalls automatisch durch die Hyper-V-Inventarisierungsfunktion inventarisiert.

Unterstützung für Hardwarepartitionierung
Möglich ist auch die Erkennung und Inventarisierung von Hardwarepartitionen für IBM® AIX® LPAR-, HP-UX® nPar-, vPar- und Oracle® Solaris Zones-Technologien. In der Konsole von FlexNet Normalized Inventory wird die Beziehung zwischen Hardwarepartitionen und ihren Hosts aufgezeichnet. Die Berechnung eines genauen Lizenzstatus erfordert unter Umständen die eindeutige Identifizierung dieser Umgebungen und der zugehörigen spezifischen Lizenzeigenschaften. Das Oracle Prozessor-Lizenzmodell unterstützt beispielsweise die Hardwarepartitionierung, befolgt jedoch bestimmte Regeln in diesen Umgebungen.

Softwareinstallation/Daten zur letzten Verwendung
Von FlexNet Normalized Inventory for Servers wird der Zeitpunkt aufgezeichnet, zu dem ein Softwaretitel erstmalig auf einem Gerät erkannt wird. Dieses Datum kann als ungefähres Installationsdatum der Software verwendet werden. Mit dem „Datum der letzten Verwendung“ wird das Datum aufgezeichnet, an dem die Anwendung zuletzt auf einem Gerät verwendet wurde. Es basiert auf den Softwarenutzungsdaten. Dieses Datum kann verwendet werden, um potenzielle Kandidaten für Lizenzerneuerungen zu identifizieren.

Entfernen des Altbestands
Unter bestimmten Umständen können mehrere externe Systeme Bestandsdaten für dasselbe Gerät aufzeichnen. Diese Verbesserung ermöglicht Benutzern das Einrichten von Regeln zum Stilllegen von Altbeständen zugunsten von neueren oder zum Zusammenführen mehrerer Bestandsdatenquellen.

Import von Inventar- und Nutzungsdaten aus Drittanbieter-Tools

FlexNet Normalized Inventory for Servers überzeugt durch eine gebrauchsfertige Integration mit vielen bestehenden IT-Systemen, darunter auch mit Tools zur Konfigurationsverwaltung sowie für Discovery und Inventarisierung.

Daten können von folgenden Systemen von Drittanbietern erfasst werden:

Software-Identifizierung und -Normalisierung

Mit der Bibliothek für die Anwendungserkennung können Rohbestandsdaten entfernt werden, und es kann eine normalisierte Liste der installierten Software pro Gerät erstellt werden. Die Bibliothek enthält Erkennungsregeln zur Identifizierung von Software – einschließlich Hersteller, Titel, Version und Edition – für mehr als 190.000 Softwaretitel von 16.000 Herstellern. Anwendungen ohne Nachweise werden im Produkt ebenfalls markiert. So können Kunden diese Anwendungen einfach erkennen und ggf. ihre eigenen Erkennungsregeln hinzufügen.

ISO 19770-2 ist eine Norm für Software-Identifizierungs-Tags, die verlässliche Informationen zur Identifikation installierter Software enthalten. Der Flexera Software Microsoft Windows-Agent sucht automatisch nach Software-Tags auf jedem Gerät. In Übereinstimmung mit der Norm werden die digitalen Signaturen erkannter Software-ID-Tags überprüft, um zu bestätigen, dass die Tags nicht manipuliert wurden. Tags werden von der Bibliothek für Anwendungserkennung unterstützt und zur Identifizierung von Software-Installationen verwendet. Berichte zur Darstellung der erfassten Tag-Daten wurden hinzugefügt.

Integration mit ServiceNow und BMC

FlexNet Normalized Inventory for Servers bietet eine gebrauchsfertige Integration mit ServiceNow Asset Management und der ServiceNow Configuration Management Database (CMDB) sowie den BMC IT Service Management-Lösungen, einschließlich BMC Discovery (ehemals ADDM) und Atrium CMDB für verbesserte ITSM-Prozesse. FlexNet Normalized Inventory for Servers erstellt eine normalisierte Liste von Softwaretiteln pro Gerät (physischer oder virtueller Server) in der CMDB.

Zurück nach FlexNet Normalized Inventory for Servers