FlexNet Normalized Inventory for Servers

Hardware- und Software-Inventarisierung, -Identifizierung und -Normalisierung

Transparenz und Kontrolle über Ihren IT-Bestand

Mit FlexNet Normalized Inventory for Servers können Unternehmen ihren IT-Bestand transparent nachvollziehen und kontrollieren, da die Lösung ein umfassendes Inventar von bereitgestellter physischer und virtueller Serverhardware und den zugehörigen Software-Assets verfügbar macht.

Tausende Unternehmen nutzen die Discovery-, Inventarisierungs- und Normalisierungstechnologie von Flexera Software als essenziellen ersten Schritt der Geschäftsprozesse, die manuellen Aufwand eliminieren, die Softwaresicherheit verbessern, die Einhaltung der Lizenz-Compliance gewährleisten und die Ausgaben für Software reduzieren.

Welche Hardware ist vorhanden?

Im ersten Schritt der Prozesse für das Hardware Asset Management (HAM) und das Software Asset Management (SAM) müssen Sie feststellen, welche Hardware in Ihrer IT-Umgebung verwendet wird. Dies ist natürlich ganz entscheidend für die Verwaltung der Hardware über den Asset-Lebenszyklus hinweg. Sie müssen schließlich wissen, welche Geräte an welchen Standorten bereitgestellt werden. Durch diese Transparenz können Unternehmen Hardwaregeräte verfolgen und wissen, ob und wenn Geräte verloren gehen – ein potenzielles Sicherheitsrisiko. Zuverlässige Hardwaredaten können auch zur Aktualisierung des Registers für Sachanlagen verwendet werden. So können Finanzabteilungen Assets für steuerliche Zwecke bewerten und abschreiben.

Korrekte Hardwarebestandsdaten sind auch essenziell bei der Verwaltung von Software-Assets, da heute viele Softwarelizenzierungsmodelle auf der zugrunde liegenden Hardware basieren, etwa Anzahl und Typ der Prozessoren oder Kerne. Wenn Hardware-Assets schließlich ausgemustert werden, ist eine bewährte Vorgehensweise im Software Asset Management eine Umwidmung der Lizenzen für die auf diesen Geräten ausgeführte Software.

FlexNet Normalized Inventory for Servers erkennt und sammelt Hardwaredaten für physische und virtuelle Server im gesamten Unternehmen.

FlexNet Normalized Inventory erkennt und sammelt Hardwaredaten für Desktop- und Laptop-Computer.

Welche Software ist installiert?

Die heutigen Computing-Umgebungen unterliegen einem stetigen Wandel; moderne Unternehmen haben üblicherweise mehr Anwendungen angesammelt, als sie tatsächlich benötigen – Anwendungen, die jeden Tag aktiv verwaltet und unterstützen werden müssen. Viele Unternehmen kennen ihren Hardwarebestand und können die Hardware über den gesamten Lebenszyklus verfolgen. Die korrekte Identifizierung und Verwaltung der Software ist aus verschiedenen Gründen sehr viel schwieriger:

  • Damit Sie feststellen können, welche Software installiert ist, müssen Sie unzählige Dateien und Pakete sowie Registrierungsdaten und andere Daten durchsuchen.
  • Es gibt viele komplexe Modelle für die Softwarelizenzierung anhand unterschiedlicher Metriken – Gerät, Benutzer, Prozessoren, Kerne, Server und CAL (Client Access License) usw.
  • Der Softwarelebenszyklus ist äußerst dynamisch – Software wird aktualisiert oder gepatcht und kann sich mit unkontrollierbarer Geschwindigkeit in der Systemumgebung ausbreiten. Dadurch wächst der Bedarf an zunehmend flexiblen und automatisierten SAM-Prozessen.
  • Ungenutzte Software („Shelfware“) kann sich unter dynamischen Mitarbeitern rasch ausbreiten.
  • Heutige IT-Umgebungen sind komplexe Gebilde, in denen Public und Private Cloud-Konten wie auch Software as a Service (SaaS) verwendet werden.

Dank FlexNet Normalized Inventory for Servers können Sie nachvollziehen, welche Anwendungen bereitgestellt wurden, indem die erfassten Nachweise mit der umfangreichen Bibliothek für die Anwendungserkennung abgeglichen werden, sodass für jedes Gerät eine Liste von einheitlich benannten bzw. normierten Anwendungen bereitgestellt wird.

Vollständige Software-Erkennung
Wir garantieren, dass vorrangig kommerzielle Software, die in Ihrem Netzwerk ermittelt, aber nicht sofort erkannt wird, ohne Zusatzkosten zur Bibliothek für die Anwendungserkennung hinzugefügt wird.

Ein normalisiertes Inventar ist ein wichtiger erster Schritt in Richtung eines kompletten Software Asset Managements sowie vieler anderer Geschäftsprozesse. Normalisiertes Software-Inventar bedeutet Mehrwert für ihr Unternehmen durch:

  • Bessere Transparenz und Kontrolle der IT-Assets
  • Erkennung nicht autorisierter Software (Freeware, Spiele usw.) in der Umgebung, die ein Sicherheitsrisiko darstellen und die Produktivität beeinträchtigen können
  • Eine vollständige Übersicht über die installierte Software, die eine Rationalisierung und Konsolidierung des Software-Portfolios ermöglicht und so nicht nur Verwaltungs- und Supportkosten reduziert, sondern auch die Angriffsfläche infolge von Softwareschwachstellen und somit das Sicherheitsrisiko verringert
  • Daten zur effizienteren Verwaltung von Fusionen und Übernahmen
  • Softwareinstallations- und -nutzungsdaten, die die Kostenverrechnung und Kostenanalyse für die interne Kostenzuteilung ermöglichen
  • Eingabe genauer Daten in die Konfigurationsverwaltungsdatenbank (CMDB) zur Optimierung der Prozesse für das IT Service Management (ITSM)
  • Automatisieren Sie mithilfe von Vulnerability Intelligence Manager die Erstellung der Liste von Softwareprodukten, die von Sicherheitsteams überwacht werden müssen, um Sicherheitsrisiken ihrer bereitgestellten Software präzise zu identifizieren.

FlexNet Normalized Inventory for Servers ist ein Bestandteil der intelligenten Lösungen für die Softwareverwaltung von Flexera Software. Die Lösung liefert eine zentrale und konsistente Datenbasis („Single Source of Truth“) für normalisierte Inventardaten, die von den Abteilungen für IT-Betrieb, Finanzen und Sicherheit genutzt werden können. Weitere Informationen zu Discovery und Inventarisierung von Client-Geräten finden Sie auf der Webseite FlexNet Normalized Inventory for Clients.

Features

Erkennung und Inventarisierung

FlexNet Normalized Inventory for Servers bietet agentenbasierte und agentenlose Technologien zur Erfassung der Inventardaten von physischen Systemen (Microsoft® Windows®-, Linux®- (einschließlich Ubuntu), UNIX®- und MAC OS X®-Plattformen) und Virtual Machines (VMs) von Serverhardware und -software in Rechenzentren über den gesamten IT-Bestand hinweg.

Importieren von Flatfiles mit Bestandsdaten
FlexNet Normalized Inventory for Servers bietet eine optimierte Funktion, mit der sich Flatfiles mit Bestandsdaten importieren lassen. Dazu können manuell generierte, Bestandsdaten enthaltende CSV- und Excel-Dateien über einfache Vorlagen ganz mühelos in das System eingespeist werden.

Erkennung und Inventarisierung von Microsoft SQL Server®
Der Agent von FlexNet Normalized Inventory for Servers meldet Details zu SQL Server-Komponenten (z. B. Reporting Services), Versionen und Editionen. Diese Informationen werden von anderen Tools nicht ausgegeben.

Discovery und Inventarisierung in virtuellen Umgebungen
FlexNet Normalized Inventory for Servers unterstützt die Sammlung von Bestandsdaten für Umgebungen mit VMware®- (vSphere®/ESX Server®) und Microsoft-Systemen (Hyper-V®). Sie ordnet Virtual Machines (VM) physischen Hosts zu und sammelt Informationen über die Zuweisung von Hardwareressourcen zu VMs, um eine präzise Lizenzverwaltung von Prozessor-/Core-basierten Lizenzmodellen zu ermöglichen.

Unterstützung für Server-Cluster
Inventar von Server-Clustern wird in FlexNet Normalized Inventory for Servers unterstützt. Ein Cluster ist eine Gruppe von physischen oder virtuellen Maschinen, die zusammenarbeiten. VMware vSphere vMotion®-Cluster werden automatisch durch die VMware ESX- und vSphere-Inventarisierungsfunktion inventarisiert. Hyper-V-Cluster werden ebenfalls automatisch durch die Hyper-V-Inventarisierungsfunktion inventarisiert.

Unterstützung für Hardwarepartitionierung
Möglich ist auch die Erkennung und Inventarisierung von Hardwarepartitionen für IBM® AIX® LPAR-, HP-UX® nPar-, vPar- und Oracle® Solaris Zones-Technologien. In der Konsole von FlexNet Normalized Inventory wird die Beziehung zwischen Hardwarepartitionen und ihren Hosts aufgezeichnet. Die Berechnung eines genauen Lizenzstatus erfordert unter Umständen die eindeutige Identifizierung dieser Umgebungen und der zugehörigen spezifischen Lizenzeigenschaften. Das Oracle Prozessor-Lizenzmodell unterstützt beispielsweise die Hardwarepartitionierung, befolgt jedoch bestimmte Regeln in diesen Umgebungen.

Softwareinstallation/Daten zur letzten Verwendung
Von FlexNet Normalized Inventory for Servers wird der Zeitpunkt aufgezeichnet, zu dem ein Softwaretitel erstmalig auf einem Gerät erkannt wird. Dieses Datum kann als ungefähres Installationsdatum der Software verwendet werden. Mit dem „Datum der letzten Verwendung“ wird das Datum aufgezeichnet, an dem die Anwendung zuletzt auf einem Gerät verwendet wurde. Es basiert auf den Softwarenutzungsdaten. Dieses Datum kann verwendet werden, um potenzielle Kandidaten für Lizenzerneuerungen zu identifizieren.

Entfernen des Altbestands
Unter bestimmten Umständen können mehrere externe Systeme Bestandsdaten für dasselbe Gerät aufzeichnen. Diese Verbesserung ermöglicht Benutzern das Einrichten von Regeln zum Stilllegen von Altbeständen zugunsten von neueren oder zum Zusammenführen mehrerer Bestandsdatenquellen.

Import von Inventar- und Nutzungsdaten aus Drittanbieter-Tools

FlexNet Normalized Inventory for Servers überzeugt durch eine gebrauchsfertige Integration mit vielen bestehenden IT-Systemen, darunter auch mit Tools zur Konfigurationsverwaltung sowie für Discovery und Inventarisierung.

Daten können von folgenden Systemen von Drittanbietern erfasst werden:

Software-Identifizierung und -Normalisierung

Mit der Bibliothek für die Anwendungserkennung können Rohbestandsdaten entfernt werden, und es kann eine normalisierte Liste der installierten Software pro Gerät erstellt werden. Die Bibliothek enthält Erkennungsregeln zur Identifizierung von Software – einschließlich Hersteller, Titel, Version und Edition – für mehr als 190.000 Softwaretitel von 16.000 Herstellern. Anwendungen ohne Nachweise werden im Produkt ebenfalls markiert. So können Kunden diese Anwendungen einfach erkennen und ggf. ihre eigenen Erkennungsregeln hinzufügen.

ISO 19770-2 ist eine Norm für Software-Identifizierungs-Tags, die verlässliche Informationen zur Identifikation installierter Software enthalten. Der Flexera Software Microsoft Windows-Agent sucht automatisch nach Software-Tags auf jedem Gerät. In Übereinstimmung mit der Norm werden die digitalen Signaturen erkannter Software-ID-Tags überprüft, um zu bestätigen, dass die Tags nicht manipuliert wurden. Tags werden von der Bibliothek für Anwendungserkennung unterstützt und zur Identifizierung von Software-Installationen verwendet. Berichte zur Darstellung der erfassten Tag-Daten wurden hinzugefügt.

Alle Funktionen anzeigen