FlexNet Manager for VMware: Funktionen

Automatisierung von Lizenzmanagement und Lizenzoptimierung für Software von VMware

Funktionen

Bibliothek für Produktnutzungsrechte für Microsoft

FlexNet Manager for VMware beinhaltet eine Bibliothek für Produktnutzungsrechte für VMware, mit der ein genauer und optimierter Lizenzstatus ermittelt werden kann. VMware-Produktnutzungsrechte:

  • Upgrade: Bei manchen Produkten gestattet VMware „Funktionsupgrades“, d. h. dass der Kunde ein Upgrade von einem Produkt mit weniger Funktionen auf ein Produkt mit mehr Funktionen durchführen kann. (Dieser Vorteil ist über Support und Abonnement verfügbar.)
  • Downgrade: das Recht zur Nutzung von Softwareversionen, die älter sind als die erworbene Version.
  • Non-Production Use: In manchen Fällen gestatten VMware-Lizenzvereinbarungen die Installation mehrerer Exemplare einer Anwendung für den nicht-produktiven Einsatz. Beispielsweise sind für die Entwicklung zwei zusätzliche Installationen von vCenter Application Discovery Manager zulässig. In diesem Fall bietet FlexNet Manager Platform eine Ausnahmefunktion, die zum Kennzeichnen dieser Installationen verwendet werden kann, damit diese nicht in die Verbrauchsberechnung für VMware-Lizenzen eingerechnet werden.

Beim Erstellen neuer Lizenzen aus Bestelldaten mithilfe von Software-SKUs (sofern vorhanden) werden die Produktnutzungsrechte automatisch angewendet. Dadurch minimiert sich der Arbeitsaufwand bei der Anpassung von Berechtigungen in FlexNet Manager for VMware.

Verbesserte VMware-Erkennung und -Inventarisierung

FlexNet Manager for VMware bietet verbesserte Funktionen zur Erkennung und Inventarisierung für die vSphere- und vCenter-Serverprodukte für Rechenzentren. Jede Installation wird geprüft, und Lizenzierungsdaten wie Lizenzschlüssel, Lizenzmetrik und zugewiesene Kapazität für den betreffenden Server werden erfasst. FlexNet Manager for VMware bietet serverübergreifende Transparenz für Lizenzschlüsselzuweisungen. Es kann ermittelt werden, ob Lizenzschlüssel überbeansprucht werden, was bedeuten kann, dass das Unternehmen gegen die Lizenzbestimmungen verstößt und mit einem VMware-Software-Audit konfrontiert wird. Außerdem können die tatsächlichen Serverkapazitäten mit den zugewiesenen Kapazitäten verglichen werden, um unterbeanspruchte Lizenzschlüssel und damit gegebenenfalls eine zu hohe Anzahl erworbener VMware-Produkte zu ermitteln.

„Was-wäre-wenn“-Analyse

Die Simulationsfunktion wird für serverbasierte VMware-Lizenzen bereitgestellt. Kunden können damit „Was-wäre-wenn“-Analysen durchführen, die Auswirkungen von Änderungen an der IT-Umgebung auf die Lizenzierung aufzeigen. Mit der „Was-wäre-wenn“-Analysefunktion kann der neue VMware-Lizenzstatus berechnet werden, wobei folgende Faktoren berücksichtigt werden:

  • Änderungen an der Hardware
  • Änderungen an Einstellungen gemeinsam genutzter Prozessoren-Pools oder Hinzufügen bzw. Entfernen von gemeinsam genutzten Prozessoren-Pools
  • Hinzufügen oder Entfernen von Software-Installationen

Die „Was-wäre-wenn“-Analyse liefert Informationen über die finanziellen Auswirkungen von Änderungen aus der Perspektive der Softwarelizenzierung.

Überprüfung von Lizenzänderungen

Diese Funktion analysiert Unterschiede zwischen Inhaltsbibliotheken von Flexera Software – insbesondere der Bibliothek für Produktnutzungsrechte und bereits vorhandenen Softwarelizenzen. Empfehlungen wie die Verwendung von Vorlagen zu Produktnutzungsrechten und das Hinzufügen von Anwendungen zum Lizenzprotokoll werden ausgesprochen, um das Lizenz-Repository aktuell zu halten.

  • Änderungen an den Produktnutzungsrechten der Software-Anbieter werden über monatliche Updates in die Bibliothek integriert und können automatisch auf vorhandene Lizenzen angewendet werden
  • Eine Verzichtsoption ist für diese Änderungen verfügbar, wenn spezielle (nicht dem Standard entsprechende) Produktnutzungsrechte in Herstellerverträgen vorhanden sind
  • Profitieren Sie automatisch von Verbesserungen der Flexera Software-Bibliotheken, z. B. von neuen Verknüpfungen zwischen Bestandseinheiten (Stock Keeping Units, SKUs) und Anwendungen in der Anwendungserkennungsbibliothek, neuen SKUs mit zugehörigen Produktnutzungsrechten usw., die möglicherweise Auswirkungen auf vorhandene Lizenzen haben.

Die Überprüfung von Lizenzänderungen gewährleistet, dass Ihre Lizenz-Compliance-Position zu jeder Zeit korrekt und auf dem optimalen Stand ist.

Lizenzausnahmen nach Geräterolle

Die Festlegung von Geräteausnahmen je nach Rolle des Geräts (Produktion, Test, Backup/DR/Failover, Schulung usw.) wurde jetzt automatisiert. Dabei wird jedem im Bestand befindlichen Gerät anhand der Produktnutzungsrechte aus der Bibliothek für Produktnutzungsrechte eine bestimmte Rolle zugewiesen. Wenn einem Bestandsgerät eine Rolle zugewiesen wird, die im Fall der Produktnutzungsrechte für die betreffende Lizenz als Ausnahme hinterlegt wurde – das Gerät (z. B. ein Server) also keine separate Lizenz für diese Rolle benötigt –, wird die Ausnahme beim Lizenzabgleich automatisch angewendet. Dies führt zu einer Reduzierung des Lizenzverbrauchs – und damit gegebenenfalls auch Ihrer laufenden Softwarekosten.

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