FlexNet Manager for VMware

Automatisierung von Lizenzmanagement und Lizenzoptimierung für Software von VMware

Optimierung der serverübergreifenden VMware-Lizenzierung zur Senkung von Kosten und Risiken

FlexNet Manager for VMware ist eine skalierbare Lösung für VMware-Lizenz-Compliance und Softwarelizenzoptimierung, die auf der FlexNet Manager Platform basiert. Mit diesem Produkt für die VMware-Lizenzoptimierung wird das berechtigungsbasierte Softwarelizenzmanagement automatisiert und optimiert, damit die Lizenz-, Wartungs- und Audit-Kosten für Serversoftware von VMware gesenkt und gleichzeitig die Lizenzbestimmungen eingehalten werden.

FlexNet Manager for VMware bietet Funktionen der nächsten Generation für das Software Asset Management. Unter anderem können VMware-Lizenzen durch die Anwendung von anbieterspezifischen Lizenzberechtigungen, sog. Produktnutzungsrechten, optimiert werden. Dank der im Lieferumfang enthaltenen Bibliothek für VMware-Produktnutzungsrechte (Product Use Rights Library, PURL) kann der Lizenzstatus mit FlexNet Manager for VMware exakt festgestellt, der Lizenzverbrauch minimiert und damit ein schneller Return on Investment (ROI) erzielt werden. Mit FlexNet Manager for VMware können Unternehmen den höchsten Level des Stufenmodells für Softwarelizenzoptimierung erreichen, nämlich Level 4 für SAM-Prozesse (Software Asset Management) für VMware-Software. FlexNet Manager for VMware ist Bestandteil der FlexNet Manager Suite for Enterprises, die bereits von Tausenden von Unternehmen eingesetzt wird, um Kontrolle über ihren Softwarebestand zu erlangen und die Ausgaben für Software zu optimieren.

FlexNet Manager Platform für Transparenz und Kontrolle

  • FlexNet Manager Platform bietet eine skalierbare Lösung für Hardware und Software Asset Management (HAM und SAM) für über 18.333 Hersteller und 181.927 Anwendungen und liefert Informationen über die installierte Software und die Nutzung von Anwendungen.
  • Ferner erfolgt ein Abgleich zwischen erworbenen und installierten Lizenzen.
  • Umfassende Reporting-Funktionen ermöglichen es dem Benutzer, potenzielle Probleme hinsichtlich der Einhaltung von Lizenzbestimmungen zu identifizieren und entsprechend zu bewerten sowie fundierte Entscheidungen zur Senkung der Lizenz- und Wartungskosten zu treffen.
  • Das System bietet eine gebrauchsfertige Anbindung an Microsoft SCCM, Altiris, BMC ADDM, HP DDMI, IBM Tivoli End Point Manager und Adapter für andere Bestands- und Konfigurationsverwaltungswerkzeuge von Drittanbietern.
  • Unterstützung für native Multiplattform-Erkennung und -Inventarisierung (Windows, Linux, UNIX, Mac OS) für physische und virtuelle Umgebungen
  • Die Lösung ermöglicht die Anbindung an Personal- und Beschaffungssysteme, an ERP-Systeme, an Active Directory sowie an weitere Systeme für Benutzer-, Computer-, Einkaufs- und Unternehmensdaten.

Softwarelizenzoptimierung für VMware zur Senkung der laufenden Softwarekosten

  • FlexNet Manager for VMware ermöglicht mithilfe der VMware-spezifischen Bibliothek für Produktnutzungsrechte (Product Use Rights Library, PURL) eine unternehmensweite Lizenzoptimierung für Produkte von VMware durch die automatische Anwendung von Lizenzberechtigungen. Die Nutzungsrechte können erhebliche Auswirkungen auf die Anzahl der von einem Unternehmen verbrauchten Lizenzen haben und müssen daher berücksichtigt werden, wenn es gilt, Kosten zu minimieren und Lizenzbestimmungen von Software einzuhalten.
  • Enthält die Produktnutzungsrechte für durch VMware-Kaufverträge erworbene Berechtigungen, u. a. für das Volume Purchasing Program (VPP), das Enterprise Purchasing Program (EPP) und das Wartungsprogramm VMware Support and Subscription (SnS). Diese Rechte umfassen: Upgrade, Downgrade und nicht für den „Produktivbetrieb“ vorgesehene Benutzerrechte. (Weitere Details finden Sie auf der Seite zu den Funktionen).
  • Bestimmt einen genauen Lizenzstatus, damit sich die Risiken angesichts von VMware-Software-Audits senken lassen und eine Minimierung des Lizenzverbrauchs wird.
  • FlexNet Manager for VMware bietet neben den von der Plattform bereitgestellten, umfassenden Funktionen erweiterte VMware-Erkennungs- und -Inventarisierungsfunktionen. Dazu gehört die Erkennung und Inventarisierung der vSphere- und vCenter-Serverprodukte für Rechenzentren und die zugehörigen Lizenzschlüssel. Die Lösung bietet Transparenz hinsichtlich der Lizenzschlüsselzuweisung aller Server und kann erkennen, wenn Lizenzschlüssel übermäßig (nicht-konforme Verwendung) oder zu wenig (zu viele Lizenzen erworben) in Anspruch genommen werden.
  • FlexNet Manager for VMware unterstützt zahlreiche Lizenzmodelle, die von VMware für Desktop- und serverbasierte Produkte verwendet werden. Beispielsweise unterstützt die Lösung auf Serverseite das Gerätemodell, das von vCenter verwendet wird, und das Prozessormodell, das von vSphere verwendet wird.
  • Bei EPP- und VPP-Kaufverträgen von VMware müssen Lizenzen für Geräte in dem Land verwendet werden, in dem die Lizenz erworben (in Rechnung gestellt) wurde. (In der Europäischen Union kann die Lizenz in allen Mitgliedstaaten verwendet werden). Mit FlexNet Manager for VMware kann der Geltungsbereich der Lizenz so festgelegt werden, dass die Lizenz ausschließlich von Geräten an einem bestimmten Standort bzw. bestimmten Standorten genutzt werden kann.

Proaktive Verwaltung des Softwarebestands mit einer „Was-wäre-wenn-Analyse“

  • Die Lösung bietet die branchenweit ersten Funktionen für eine „Was-wäre-wenn-Analyse“, anhand der Unternehmen feststellen können, wie sich Änderungen an Hardware und Software auf ihren Lizenzstatus auswirken, noch bevor diese Änderungen tatsächlich erfolgen.
  • Unterstützung für prozessorbasierte VMware-Lizenzmodelle
  • Aktionen wie das Ändern von Hardware-Eigenschaften, Verschieben von virtuellen Maschinen auf Hosts oder die Installation neuer Software können simuliert werden, sodass eine Progronse des Lizenzstatus und der finanziellen Auswirkungen dieser Änderungen möglich ist.
FlexNet Manager for VMware – „Was-wäre-wenn-Analyse“
Generieren von Reports zum optimierten Lizenzstatus und zu Kosteneinsparungen mit FlexNet Manager for VMware

FlexNet Manager for VMware ermöglicht Unternehmen, den vorhandenen Bestand an Lizenzen und Software von VMware effektiver zu nutzen und nur hinzuzukaufen, was wirklich benötigt wird.

Mit der VMware-Virtualisierungstechnologie für Server können Unternehmen ihre Hardwarebestände effizienter nutzen sowie Hardwarekosten, Stromverbrauch und Speicherplatzbedarf im Rechenzentrum reduzieren. Gleichzeitig sorgt die Virtualisierung für wesentlich mehr Komplexität beim Lizenzmanagement für Software, die in der virtuellen Umgebung ausgeführt wird. Mit den Lösungen der FlexNet Manager Suite zur Softwarelizenzoptimierung, z. B. FlexNet Manager for IBM und FlexNet Manager for Oracle, erhalten Unternehmen die Kontrolle über Software, die in virtuellen Umgebungen ausgeführt wird, um so das Risiko im Fall von Software-Audits zu minimieren und laufende Ausgaben zu senken. Weitere Informationen zu den anderen Produkten der FlexNet Manager Suite for Enterprises

Funktionen

Bibliothek für Produktnutzungsrechte für Microsoft

FlexNet Manager for VMware beinhaltet eine Bibliothek für Produktnutzungsrechte für VMware, mit der ein genauer und optimierter Lizenzstatus ermittelt werden kann. VMware-Produktnutzungsrechte:

  • Upgrade: Bei manchen Produkten gestattet VMware „Funktionsupgrades“, d. h. dass der Kunde ein Upgrade von einem Produkt mit weniger Funktionen auf ein Produkt mit mehr Funktionen durchführen kann. (Dieser Vorteil ist über Support und Abonnement verfügbar.)
  • Downgrade: das Recht zur Nutzung von Softwareversionen, die älter sind als die erworbene Version.
  • Non-Production Use: In manchen Fällen gestatten VMware-Lizenzvereinbarungen die Installation mehrerer Exemplare einer Anwendung für den nicht-produktiven Einsatz. Beispielsweise sind für die Entwicklung zwei zusätzliche Installationen von vCenter Application Discovery Manager zulässig. In diesem Fall bietet FlexNet Manager Platform eine Ausnahmefunktion, die zum Kennzeichnen dieser Installationen verwendet werden kann, damit diese nicht in die Verbrauchsberechnung für VMware-Lizenzen eingerechnet werden.

Beim Erstellen neuer Lizenzen aus Bestelldaten mithilfe von Software-SKUs (sofern vorhanden) werden die Produktnutzungsrechte automatisch angewendet. Dadurch minimiert sich der Arbeitsaufwand bei der Anpassung von Berechtigungen in FlexNet Manager for VMware.

Verbesserte VMware-Erkennung und -Inventarisierung

FlexNet Manager for VMware bietet verbesserte Funktionen zur Erkennung und Inventarisierung für die vSphere- und vCenter-Serverprodukte für Rechenzentren. Jede Installation wird geprüft, und Lizenzierungsdaten wie Lizenzschlüssel, Lizenzmetrik und zugewiesene Kapazität für den betreffenden Server werden erfasst. FlexNet Manager for VMware bietet serverübergreifende Transparenz für Lizenzschlüsselzuweisungen. Es kann ermittelt werden, ob Lizenzschlüssel überbeansprucht werden, was bedeuten kann, dass das Unternehmen gegen die Lizenzbestimmungen verstößt und mit einem VMware-Software-Audit konfrontiert wird. Außerdem können die tatsächlichen Serverkapazitäten mit den zugewiesenen Kapazitäten verglichen werden, um unterbeanspruchte Lizenzschlüssel und damit gegebenenfalls eine zu hohe Anzahl erworbener VMware-Produkte zu ermitteln.

„Was-wäre-wenn“-Analyse

Die Simulationsfunktion wird für serverbasierte VMware-Lizenzen bereitgestellt. Kunden können damit „Was-wäre-wenn“-Analysen durchführen, die Auswirkungen von Änderungen an der IT-Umgebung auf die Lizenzierung aufzeigen. Mit der „Was-wäre-wenn“-Analysefunktion kann der neue VMware-Lizenzstatus berechnet werden, wobei folgende Faktoren berücksichtigt werden:

  • Änderungen an der Hardware
  • Änderungen an Einstellungen gemeinsam genutzter Prozessoren-Pools oder Hinzufügen bzw. Entfernen von gemeinsam genutzten Prozessoren-Pools
  • Hinzufügen oder Entfernen von Software-Installationen

Die „Was-wäre-wenn“-Analyse liefert Informationen über die finanziellen Auswirkungen von Änderungen aus der Perspektive der Softwarelizenzierung.

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