FlexNet Manager for Microsoft: Features

Automatisierung des Lizenzmanagements und der Lizenzoptimierung für Software von Microsoft

Features

Bibliothek für Produktnutzungsrechte für Microsoft

FlexNet Manager for Microsoft beinhaltet eine Bibliothek für Produktnutzungsrechte für Microsoft, mit der der genaue Lizenzstatus ermittelt und der Lizenzverbrauch optimiert werden kann. Dies ermöglicht eine Senkung der Softwarekosten. Die Produktnutzungsrechte variieren je nach Art der dem Kauf zugrunde liegenden Softwarelizenzvereinbarung (z. B. Enterprise Agreement, Microsoft Products and Services Agreement (MPSA) usw.).

Diese Rechte umfassen:

  • Upgrade: Das Recht zur Nutzung der neuesten Version der Software, sobald sie zur Verfügung steht. (ein Vorteil der Software Assurance).
  • Downgrade: das Recht zur Nutzung von Softwareversionen, die älter sind als die erworbene Version.
  • Zweitnutzungsrecht (auch bekannt als portable Nutzung): Das Recht zur Verwendung der Software auf einem Desktop und einem Laptop mit dem gleichen Besitzer und nur einer Lizenz.
  • Mehrere Versionen: Das Recht, mit nur einer Lizenz mehrere Versionen derselben Anwendung auf einem Gerät zu installieren.
  • Nutzungsrechte für virtuelle Umgebungen: Rechte zur Nutzung der Software auf einer Virtual Machine, einem virtuellen Desktop oder als virtualisierte Anwendung.
  • Roaming Use-Rechte: Diese Rechte legen fest, wie Benutzer über Geräte von Drittanbietern per Fernzugriff auf serverbasierte virtuelle Desktops zugreifen oder die Software in einem virtuellen Betriebssystem auf einem Gerät eines Drittanbieters ausführen können. Diese Rechte gelten beispielsweise für Microsoft Office 2013, Microsoft Project 2013 und Microsoft Visio® 2013.
  • Lizenzmobilitätsrechte: Das Recht, lokale Software in die Cloud zu verschieben und sie auf gemeinsam genutzten Servern von Drittanbietern zu verwenden.

„Was-wäre-wenn“-Analyse

Die Simulationsfunktion wird für serverbasierte Microsoft-Lizenzen bereitgestellt. Kunden können damit „Was-wäre-wenn“-Analysen durchführen, die Auswirkungen von Änderungen an der IT-Umgebung auf die Lizenzierung aufzeigen.

Mit der „Was-wäre-wenn“-Analysefunktion kann der neue Microsoft-Lizenzstatus berechnet werden, wobei folgende Faktoren berücksichtigt werden:

  • Änderungen an der Hardware
  • Änderungen an Einstellungen gemeinsam genutzter Prozessoren-Pools oder Hinzufügen bzw. Entfernen von gemeinsam genutzten Prozessoren-Pools
  • Änderungen an den Eigenschaften von Virtual Machines (VM)
  • Eine Änderung des physischen Hosts für Virtual Machines
  • Hinzufügen oder Entfernen von Software-Installationen

Die „Was-wäre-wenn“-Analyse liefert Informationen über die finanziellen Auswirkungen von Änderungen aus der Perspektive der Softwarelizenzierung.

Unterstützung der Lizenzmodelle von Microsoft

Server-Core-Lizenztyp
Mit dem verfügbaren Microsoft Server Core-Lizenztyp können Sie die Lizenzierung von Microsoft SQL-Server® 2012 und anderen Produkten modellieren. Dieser Lizenztyp berücksichtigt die aktuellen Regeln für die Lizenzvergabe von Microsoft für Server-Produkte mithilfe einer Core-basierten Metrik. Dies beinhaltet auch die entsprechend zugewiesene Core-Faktor-Tabelle, die Mindestanzahl an Core Counts auf Virtual Machines, für die diese Lizenz gilt, und das zulässige Limit für die Anzahl der Operating System Environments (OSE) für jede Core-Lizenz.

Server-Processor-Lizenztyp
Lizenzmodelle für Server-Produkte von Microsoft, die mit der Prozessormetrik lizenziert sind, ist ebenfalls verfügbar. Sie umfassen Produkte wie Microsoft Windows® Server 2012 (eine Lizenz für 2 physische Prozessoren), SQL Server (vor 2012), Microsoft BizTalk® Server und Microsoft Commerce Server.

Lizenzmodelle für Microsoft System Center
FlexNet Manager for Microsoft unterstützt System Center-Lizenzen für Desktops, u. a.: Die Microsoft System Center Client User-Lizenz und die Microsoft System Center Device-Lizenz.

Optimieren von Microsoft Client Access-Lizenzen (CAL)

Microsoft Client Access-Lizenzen (CAL) berechtigen die Benutzer zum Zugriff auf Software, die auf Servern ausgeführt wird. Bei vielen wichtigen Serverprodukten von Microsoft wird dieses Lizenzmodell verwendet. CAL-Lizenzen kommt also eine Schlüsselrolle bei der Ermittlung eines präzisen Lizenzstatus zu. Das CAL-Lizenzmanagement kann jedoch schwierig sein, weil es mehrere CAL-Typen (pro Benutzer und pro Gerät) und CAL-Level (je nach genutzten Funktionen) gibt und CAL-Lizenzen sowohl für eigenständige Produkte als auch für Suites erworben werden können.

FlexNet Manager for Microsoft unterstützt Unternehmen dabei, die tatsächliche Nutzung der CAL-Lizenzen von Microsoft nachzuvollziehen und so die Lizenzkosten für die betreffenden Serverprodukte zu optimieren, bei denen das „Server + CAL“-Lizenzmodell verwendet wird. Die CAL-Nutzungsdaten werden dabei automatisch mithilfe der UAL-Technologie (User Access Logging) und serverspezifischen Tools gesammelt. Anhand der Reports von FlexNet Manager for Microsoft können Lizenzmanager potenzielle Kosteneinsparungen identifizieren, indem Sie von CAL-Lizenzen „pro Gerät“ zu CAL-Lizenzen „pro Benutzer“ (oder umgekehrt) wechseln. Zudem können sie Benutzern von nicht voll ausgelasteten Core CAL Suite-Lizenzen Standalone-CAL-Lizenzen zuteilen mit denen ihr Bedarf zu geringeren Kosten gedeckt wird.

Microsoft-Vertragsunterstützung

Für Microsoft Enterprise Agreements und und andere Vertragstypen können anstehende Zahlungen auf Basis der derzeitigen Produktnutzung geschätzt werden. Ein Bericht zum Lizenzstatus wird erstellt, in dem die Beträge der jährlichen True-ups angezeigt werden. Für Microsoft Agreements und Enrollments bietet die SKU-Bibliothek Informationen zu Produktpools und dem Punktesystem, damit Berichte zum Punkteverbrauch für jede Registrierung im Lauf der Zeit erstellt werden können.

Importieren von Microsoft License Statements

Damit eine schnelle Ermittlung eines Microsoft-Lizenzstatus möglich ist, bietet FlexNet Manager for Microsoft Funktionen zum Importieren von Microsoft License Statements (MLS). Diese Alternative ist schneller als die Verarbeitung von Bestelldaten und kann zur Ermittlung eines Ausgangsstatus für Lizenzberechtigungen genutzt werden; dies ist für viele Unternehmen völlig ausreichend. Die verarbeiteten Bestelldaten können aber auch neben den MLS-Daten genutzt werden. Neuere Microsoft License Statements können importiert werden, damit die aktuellen Berechtigungen auf den neuesten Stand sind.

Überprüfung von Lizenzänderungen

Diese Funktion analysiert Unterschiede zwischen Inhaltsbibliotheken von Flexera Software – insbesondere der Bibliothek für Produktnutzungsrechte – und den vorhandenen Softwarelizenzen. Empfehlungen wie die Verwendung von Vorlagen zu Produktnutzungsrechten und das Hinzufügen von Anwendungen zum Lizenzprotokoll werden ausgesprochen, um das Lizenz-Repository aktuell zu halten.

  • Änderungen an den Produktnutzungsrechten der Software-Anbieter werden über monatliche Updates in die Bibliothek integriert und können automatisch auf vorhandene Lizenzen angewendet werden
  • Eine Verzichtsoption ist für diese Änderungen verfügbar, wenn spezielle (nicht dem Standard entsprechende) Produktnutzungsrechte in Herstellerverträgen vorhanden sind
  • Profitieren Sie automatisch von Verbesserungen der Flexera Software-Bibliotheken, z. B. von neuen Verknüpfungen zwischen Artikelnummern (Stock Keeping Units, SKUs) und Anwendungen in der Anwendungserkennungsbibliothek, neuen SKUs mit zugehörigen Produktnutzungsrechten usw., die möglicherweise Auswirkungen auf vorhandene Lizenzen haben.

Die Überprüfung von Lizenzänderungen gewährleistet, dass Ihre Lizenz-Compliance-Position zu jeder Zeit korrekt und auf dem optimalen Stand ist.

Lizenzausnahmen nach Geräterolle

Die Festlegung von Geräteausnahmen je nach Rolle des Geräts (Produktion, Test, Backup/DR/Failover, Training usw.) wurde jetzt automatisiert. Dabei wird jedem inventarisierten Gerät anhand der Produktnutzungsrechte aus der Bibliothek für Produktnutzungsrechte eine bestimmte Rolle zugewiesen. Wenn einem Bestandsgerät eine Rolle zugewiesen wird, die im Fall der Produktnutzungsrechte für die betreffende Lizenz als Ausnahme hinterlegt wurde – das Gerät (z. B. ein Server) also keine separate Lizenz für diese Rolle benötigt –, wird die Ausnahme beim Lizenzabgleich automatisch angewendet. Dies führt zu einer Reduzierung des Lizenzverbrauchs – und damit gegebenenfalls auch Ihrer laufenden Softwarekosten.

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