FlexNet Manager for IBM

Automatisierte Lizenzverwaltung und Lizenzoptimierung für IBM-Softwareprodukte

Von IBM für das Sub-Capacity-Reporting zugelassen

FlexNet Manager for IBM ist eine skalierbare Lösung für IBM-Lizenz-Compliance und Softwarelizenzoptimierung, die auf der FlexNet Manager Platform basiert. Mit diesem Produkt wird das berechtigungsbasierte Softwarelizenzmanagement automatisiert und optimiert, damit die Lizenz-, Wartungs- und Audit-Kosten für Serversoftware von IBM gesenkt und gleichzeitig die Lizenzbestimmungen eingehalten werden.

FlexNet Manager for IBM überzeugt durch ein Software Asset Management der nächsten Generation und ermöglicht den automatisierten Lizenzabgleich für IBM DB2, Cognos, ILOG, InfoSphere, Lotus, Rational, Tivoli, WebSphere und weitere Produkte. Mit FlexNet Manager for IBM können Unternehmen den höchsten Level des Phasenmodells für Softwarelizenzoptimierung erreichen, nämlich Level 4 für Asset-Management-Prozesse für IBM-Software. FlexNet Manager for IBM ist Bestandteil der FlexNet Manager Suite for Enterprises, die bereits von Tausenden von Unternehmen eingesetzt wird, um Kontrolle über ihren Softwarebestand zu erlangen und die Ausgaben für Software zu optimieren.

FlexNet Manager Platform für Transparenz und Kontrolle

  • Skalierbare Lösung für das Hardware und Software Asset Management für über 18.333 Hersteller und 18.333 Anwendungen, die Informationen über die installierte Software und die Nutzung von Anwendungen liefert
  • Ferner erfolgt ein Abgleich zwischen erworbenen und installierten Lizenzen.
  • Umfassende Reporting-Funktionen ermöglichen es dem Benutzer, potenzielle Probleme hinsichtlich der Einhaltung von Lizenzbestimmungen zu identifizieren und entsprechend zu bewerten sowie fundierte Entscheidungen zur Senkung der Lizenz- und Wartungskosten zu treffen.
  • Das System bietet eine gebrauchsfertige Anbindung an Microsoft SCCM und Konnektoren für andere Bestands- und Konfigurationsverwaltungswerkzeuge von Drittanbietern.
  • Die Lösung ermöglicht die Anbindung an Personal- und Beschaffungssysteme, an ERP-Systeme, an Active Directory sowie an weitere Systeme für Benutzer-, Computer-, Einkaufs- und Unternehmensdaten.

Softwarelizenzverwaltung für IBM zur Senkung der laufenden Softwarekosten

  • FlexNet Manager for IBM unterstützt eine Reihe verschiedener IBM-Lizenzmodelle: Processor Value Unit (PVU), User Value Unit (UVU), Resource Value Unit (RVU), Authorized User, Concurrent User und Floating User.
  • Unterstützt BigFix Inventory (ehemals Software Usage Analysis, SUA) von IBM – praktisch ein Ersatz für IBM Tivoli Asset Discovery for Distributed (TadD) – zum Importieren von Nutzungsdaten für PVU-Lizenzen (Processor Value Unit) von IBM
  • Die Lösung nutzt dabei das IBM License Metric Tool (ILMT) als Informationsquelle für die Hardwarezuweisung von virtuellen Maschinen und Hardwarepartitionen sowie für detaillierte Sub-Capacity-Verbrauchsangaben für PVU-basierte Lizenzen.
    Alternativ dazu bietet FlexNet Manager for IBM eine eigene Erkennungs- und Inventarisierungsfunktion, die verwendet werden kann, um IBM-Softwareinstallationen und Lizenzverbrauch unabhängig zu bewerten, einschließlich Full-Capacity- und Sub-Capacity-Szenarien. Die Verwendung der Daten von FlexNet Manager for IBM zur Ermittlung des Lizenzstatus für IBM-Software wird von IBM für Sub-Capacity-Reports als Alternative zu ILMT, TADd und BigFix Inventory akzeptiert.

    Für IBM Sub-Capacity-Reporting wird FlexNet Manager for IBM und FlexNet Manager Platform benötigt. Diese beiden Produkte müssen zusammen in der Version 2015 R2 oder höher installiert werden. Nur so kann der Inventarscan im erforderlichen 30-Minuten-Intervall durchgeführt werden. Der Inventarisierungsagent von Flexera Software (Version 2015 oder höher) oder ILMT/BigFix Inventory müssen für die Erkennung und Inventarisierung von IBM-Software verwendet werden.

    Bedingungen für die Zustimmung von IBM
    Zur Erfüllung Ihrer Reporting-Pflichten gemäß den Bedingungen der Sub-Capacity-Lizenzierung lässt IBM zu, dass Sie FlexNet Manager for IBM Version 2015 R2 oder höher als Alternativ zu IBM License Metric Tool (ILMT) installieren. Voraussetzung hierfür ist, dass FlexNet Manager for IBM denselben Funktionsumfang wie die aktuelle Version von ILMT und gleichwertige Reporting-Funktionen bietet (einschließlich eines uneingeschränkten Mindest-Scan-Intervalls von 30 Minuten) und zu jedem Zeitpunkt ordnungsgemäß von Ihnen installiert, konfiguriert und verwaltet wird. Sie sind dafür verantwortlich, diese Bedingungen gemeinsam mit Flexera Software zu erfüllen. Werden zur Erfüllung dieser Bedingungen zusätzliche Produkte von Flexera Software benötigt, müssen Sie diese erwerben. IBM behält sich das Recht vor, Ihre Installation von FlexNet Manager for IBM mithilfe Dritter zu überprüfen. Diese Autorisierung ist auf die Nutzung von FlexNet Manager for IBM für die Prozessornutzung betreffende Discovery- und Reporting-Prozesse beschränkt, die entweder nativ oder mit IBM License Metric Tool (ILMT), Tivoli Asset Discovery for Distributed (TADd) oder IBM BigFix Inventory integriert ausgeführt werden. Diese Autorisierung gilt nicht, wenn die Lösung von Flexera Software als Aggregator/Dashbord eingesetzt und die Prozessornutzung zu Reporting-Zwecken mit Tools anderer Drittanbieter erfasst wird. Von der Wahlmöglichkeit des Systemtools abgesehen, bleiben alle anderen Bedingungen der Sub-Capacity-Lizenzierung unverändert bestehen.

    Die oben stehenden Bedingungen müssen von IBM akzeptiert werden.

    Weitere Informationen erhalten Sie von einem Mitarbeiter von Flexera Software.
  • Der generierte Bericht weist nebeneinander die Ergebnisse der Berechnungen aus, die mit FlexNet Manager for IBM einerseits und mit ILMT andererseits ermittelt wurden.
  • Die IBM-Bestandsdaten werden dabei in das Repository der FlexNet Manager Platform importiert. Von dort können sie mit den Bestellungen und Verträgen abgestimmt werden, damit sich die erworbenen mit den installierten Lizenzen abgleichen lassen.
  • Ermöglicht Kunden den Import von Lizenzberechtigungsdaten für IBM von der IBM-Passport-Advantage-Website. So können die Kunden darauf vertrauen, dass sie im Falle eines Audits die Berechtigungen zu 100 % erfüllen.
  • Die Einhaltung von Lizenzbestimmungen sowie eine mögliche Überlizenzierung von IBM-Software wird in Berichten erfasst.
  • Die Bibliothek für Produktnutzungsrechte (Product Use Rights Library, PURL) von FlexNet Manager for IBM enthält die PVU-Punktetabelle zur Berechnung des PVU-Lizenzverbrauchs und ermöglicht die automatisierte Anwendung von IBM-Lizenzberechtigungen, sodass der Lizenzstatus optimiert werden kann.

Proaktive Verwaltung des Softwarebestands mit einer „Was-wäre-wenn-Analyse“

  • Die Lösung bietet die branchenweit ersten Funktionen für eine „Was-wäre-wenn-Analyse“, anhand der Unternehmen feststellen können, wie sich Änderungen an Hardware und Software auf ihren Lizenzstatus auswirken, noch bevor diese Änderungen tatsächlich erfolgen.
  • Unterstützung für serverbasierte IBM-Lizenzmodelle (z. B. PVU, RVU usw.)
  • Aktionen wie das Ändern von Hardware-Eigenschaften, das Host-übergreifende Verschieben von virtuellen Maschinen oder die Installation neuer Software können simuliert werden, sodass eine Prognose des Lizenzstatus und der finanziellen Auswirkungen der betreffenden Änderungen möglich ist.
Bericht über optimierten Lizenzstatus und Kosteneinsparungen durch FlexNet Manager for IBM
Bericht über optimierten Lizenzstatus und Kosteneinsparungen durch FlexNet Manager for IBM

FlexNet Manager for IBM ermöglicht Unternehmen, den vorhandenen Lizenzbestand effektiver zu nutzen und nur hinzuzukaufen, was wirklich benötigt wird. Weitere Informationen zu den anderen Produkten der FlexNet Manager Suite for Enterprises

Vorteile von FlexNet Manager for IBM und FlexNet Manager Suite

Obwohl die Daten von FlexNet Manager for IBM von IBM für Sub-Capacity-Reports zugelassen sind, ist es auch lohnenswert, sich die Vorteile der breiter angelegten FlexNet Manager Suite anzusehen. FlexNet Manager Suite:

  • Unterstützung zahlreicher Lizenzmodelle – für IBM und viele andere Anbieter
  • Lizenzmanagement und -optimierung für zahlreiche Anbieter
  • Nachvollziehen und Anwenden von anbieterspezifischen Produktnutzungsrechten zur Optimierung Ihres Lizenzstatus für mehrere Anbieter (dies gilt auch für den IBM PVU-Lizenzverbrauch – beispielsweise können Standby-Server für WebSphere Application Server ausgeschlossen werden, was bedeutet, dass sie keine Lizenz verbrauchen)
  • Umfassende Funktionen für das Vertragsmanagement
  • Integration mit führenden Tools für das IT Service Management, u. a. mit „Configuration Management Database“ (CMDB) und Servicedesk-Produkten wie BMC Atrium, Remedy und ServiceNow
  • „Was-wäre-wenn“-Analysen für das proaktive Lizenzmanagement von komplexen Serverumgebungen in Rechenzentren

 

Features

Bibliothek für Produktnutzungsrechte für IBM

FlexNet Manager for IBM beinhaltet eine Bibliothek für Produktnutzungsrechte für IBM, mit der der genaue Lizenzstatus ermittelt und der Lizenzverbrauch optimiert werden kann. Diese Rechte umfassen:

  • Upgrade: Das Recht zur Nutzung der neuesten Version der Software, sobald sie zur Verfügung steht.
  • Downgrade: das Recht zur Nutzung von Softwareversionen, die älter sind als die erworbene Version.
  • Nutzungsrechte für virtuelle Umgebungen: Rechte zur Nutzung der Software auf einer Virtual Machine, einem virtuellen Desktop oder als virtualisierte Anwendung.

Die Bibliothek für Produktnutzungsrechte für IBM enthält Informationen zu Lizenzberechtigungen für zahlreiche IBM-Anwendungen, z. B.: Cognos, DB2, ILOG, Informix, InfoSphere, Lotus, Maximo, Rational, Tivoli, WebSphere usw.

„Was-wäre-wenn“-Analyse

Die Simulationsfunktion wurde für serverbasierte IBM-Lizenzen wie PVU (Processor Value Unit) hinzugefügt. Kunden können damit „Was-wäre-wenn“-Analysen durchführen, die Auswirkungen von Änderungen an der IT-Umgebung auf die Lizenzierung aufzeigen. Mit der „Was-wäre-wenn“-Analysefunktion kann der neue IBM-Lizenzstatus berechnet werden, wobei folgende Faktoren berücksichtigt werden:

  • Änderungen an der Hardware
  • Änderungen an Einstellungen gemeinsam genutzter Prozessoren-Pools oder Hinzufügen bzw. Entfernen von gemeinsam genutzten Prozessoren-Pools
  • Änderungen an den Eigenschaften von Virtual Machines (VM)
  • Eine Änderung des physischen Hosts für Virtual Machines
  • Hinzufügen oder Entfernen von Software-Installationen

Die „Was-wäre-wenn“-Analyse liefert Informationen über die finanziellen Auswirkungen von Änderungen aus der Perspektive der Softwarelizenzierung.

ILMT-Integration (IBM License Metric Tool)

FlexNet Manager for IBM ist mit ILMT von IBM integriert, sodass Hard- und Softwarebestandsdaten sowie Daten zur Prozessornutzung, einschließlich Informationen über Prozessorzuweisungen für virtuelle Umgebungen mit Sub-Capacity-Lizenzierung, importiert werden können. Mit der Sub-Capacity-Lizenzierung haben Kunden die Möglichkeit, nur Virtual Machines zugeordnete Prozessoren oder Hardwarepartitionen, die diese Anwendung ausführen, zu lizenzieren und nicht die volle Kapazität des physischen Servers. Dadurch können die Lizenzkosten gesenkt werden. Der ILMT-Datenimport in die FlexNet Manager Platform konsolidiert alle Lizenzinformationen in einem einzigen Repository. Von dort können die Lizenzinformationen mit Bestellungen und Verträgen abgestimmt werden, um einen Abgleich der erworbenen mit den installierten Lizenzen über FlexNet Manager for IBM zu ermöglichen.

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