FlexNet Manager Platform: Features

Hardware und Software Asset Management und Optimierung von Desktop-Lizenzen

Features

Bibliothek für Produktnutzungsrechte für Desktop-Anwendungen

FlexNet Manager Platform umfasst eine Bibliothek für Produktnutzungsrechte für Anbieter wie Microsoft, Adobe, Symantec und IBM, die es ermöglicht, einen genauen Lizenzstatus zu ermitteln und den Lizenzverbrauch für Desktop-Anwendungen zu optimieren. Die Produktnutzungsrechte variieren je nach Art der dem Kauf zugrunde liegenden Softwarelizenzvereinbarung (z. B. Adobe Cumulative License Program) und in einigen Fällen sogar je nach Softwareprodukt. Diese Rechte umfassen:

  • Upgrade: Das Recht zur Nutzung der neuesten Version der Software, sobald sie zur Verfügung steht. (Dieser Vorteil ist in der Regel über das Wartungs- und Supportprogramm verfügbar).
  • Downgrade: das Recht zur Nutzung von Softwareversionen, die älter sind als die erworbene Version.
  • Zweitnutzungsrecht (auch bekannt als portable Nutzung): Das Recht zur Verwendung der Software auf einem Desktop und einem Laptop mit dem gleichen Besitzer und nur einer Lizenz.
  • Mehrere Versionen: Das Recht, mit nur einer Lizenz mehrere Versionen derselben Anwendung auf einem Gerät zu installieren.
  • Nutzungsrechte und -regeln für virtuelle Umgebungen: Rechte zur Nutzung der Software auf einer Virtual Machine, einem virtuellen Desktop oder als virtualisierte Anwendung.
  • Roaming Use-Rechte: Diese Rechte legen fest, wie Benutzer über Geräte von Drittanbietern per Fernzugriff auf serverbasierte virtuelle Desktops zugreifen oder die Software in einem virtuellen Betriebssystem auf einem Gerät eines Drittanbieters ausführen können.

Intuitive Benutzeroberfläche

Die webbasierte Benutzeroberfläche der standortgebunden oder über die Cloud verfügbaren Lösung bietet Funktionen für Hardware Asset Management (HAM), Software Asset Management (SAM) und Lizenz-Compliance, für Bereiche potenzieller Kosteneinsparungen, für das Vertrags-, Benutzer- und Anbietermanagement sowie benutzerdefinierte Reporting-Funktionen. So erhalten Sie eine vollständige Transparenz und Kontrolle über Ihren IT-Bestand.

Konnektivität

FlexNet Manager Platform bietet eine Verbindung zu Bestandssystemen von Drittanbietern sowie zu Personal-, Finanz-, Service-Desk-, ERP- und Beschaffungssystemen, damit Daten zu Computer- und Softwarebestand, Benutzern, Bestellungen, Verträgen, dem Unternehmen und sonstige Daten gesammelt werden können.

Die FlexNet Manager Platform bietet eine gebrauchsfertige Integration mit:

Konnektivität für Systeme von Drittanbietern

* Für die Integration und den Inventardatenimport von ILMT und TADd ist FlexNet Manager for IBM erforderlich. FlexNet Manager for IBM wird von IBM für das Sub-Capacity-Reporting als Alternative zu ILMT akzeptiert.
** Für die Selbstprüfung der Oracle-Datenbank und die Erfassung der Bestandsdaten ist FlexNet Manager for Oracle erforderlich. FlexNet Manager for Oracle ist eine von Oracle LMS verifizierte Lösung für die Erkennung und Inventarisierung von Datenbanken.

Erkennung und Inventarisierung

FlexNet Manager Platform bietet agentenbasierte und agentenlose Technologien zur Erfassung des Hardware- und Softwarebestands an physischen Systemen (Windows-, Linux- (einschließlich Ubuntu), UNIX- und MAC OS-Plattformen) und Virtual Machines über den gesamten IT-Bestand hinweg. Daten zur Anwendungsnutzung können ebenfalls gesammelt werden. Die Plattform bietet spezielle Funktionen zur Inventarisierung und Erkennung, die sich in keinem anderen Tool finden, einschließlich Erkennung und Inventarisierung von Oracle-Produkten, Microsoft SQL Server und virtuellen Umgebungen.

Importieren von Flatfiles mit Inventardaten
FlexNet Manager Platform bietet eine optimierte Funktion zum Import von Flatfile mit Inventardaten. Mit dieser Funktion können Sie Inventardaten aus beliebigen Inventarisierungstools von Drittanbietern mithilfe von einfachen Vorlagen importieren.

Discovery und Inventory von Microsoft SQL Server
Der Inventarisierungsagent der Plattform meldet Details zu SQL Server-Komponenten (z. B. Reporting Services), Versionen und Editionen.

Discovery und Inventory in virtuellen Umgebungen
Die Plattform unterstützt die Sammlung von Inventardaten für VMware® (vSphere®/ESX® Server), Microsoft (Hyper-V®) und Oracle VM auf Geräten mit x86-Architektur. Sie ordnet Virtual Machines (VM) physischen Hosts zu und sammelt Informationen über die Zuweisung von Hardwareressourcen zu VMs, um eine präzise Lizenzverwaltung von Prozessor-/Core-basierten Lizenzmodellen zu ermöglichen.

Servercluster-Unterstützung
Servercluster werden in der FlexNet Manager Platform abgebildet. Ein Cluster ist eine Gruppe von physischen oder virtuellen Maschinen, die zusammenarbeiten. VMware vMotion-Cluster werden automatisch durch die VMware ESX- und vSphere-Inventarisierungsfunktion der Plattform inventarisiert. Hyper-V-Cluster werden ebenfalls automatisch inventarisiert – durch die Hyper-V-Inventarisierungsfunktion der Plattform.

Unterstützung für Hardwarepartitionierung
Möglich ist auch die Erkennung und Inventarisierung von Hardwarepartitionen für AIX LPAR-, HP-UX nPar-, vPar- und Solaris Zones-Technologien. In der Konsole der FlexNet Manager Platform wird die Beziehung zwischen Hardwarepartitionen und deren Hosts aufgezeichnet. Die Berechnung eines genauen Lizenzstatus erfordert unter Umständen die eindeutige Identifizierung dieser Umgebungen und der zugehörigen spezifischen Lizenzeigenschaften. Das Oracle Prozessor-Lizenzmodell unterstützt beispielsweise die Hardwarepartitionierung, befolgt jedoch bestimmte Regeln in diesen Umgebungen.

Application Discovery/zuletzt genutzte Daten
FlexNet Manager Platform erfasst den Zeitpunkt, zu dem eine Anwendung erstmalig auf einem Gerät erkannt wird. Dieses Datum wird entweder durch das Inventur-Tool selbst ausgegeben oder von der FlexNet Manager Platform auf das Datum festgelegt, an dem die installierte Anwendung erstmalig erkannt wurde. Dieses Datum kann als ungefähres Installationsdatum der Anwendung verwendet werden. Mit dem „Datum der letzten Verwendung“ wird das Datum aufgezeichnet, an dem die Anwendung zuletzt auf einem Gerät verwendet wurde. Es basiert auf den Softwarenutzungsdaten. Dieses Datum kann verwendet werden, um potenzielle Kandidaten für Lizenzerneuerungen zu identifizieren.

Entfernen des Altbestands
Unter bestimmten Umständen können mehrere externe Systeme Bestandsdaten für dasselbe Gerät aufzeichnen. Diese Verbesserung ermöglicht Benutzern das Einrichten von Regeln zum Stilllegen von Altbeständen zugunsten von neueren oder zum Zusammenführen mehrerer Bestandsdatenquellen.

Adapter Studios

Die beiden Anwendungen Inventory Adapter Studio und Business Adapter Studio werden mit der Plattform bereitgestellt und erleichtern die Erstellung und Änderung neuer oder bereits bestehender Adapter. Damit wird die Anbindung an Systeme von Drittanbietern vereinfacht.

Hardware Asset Management

Jedes Hardware-Asset kann zahlreiche Eigenschaften aufweisen, die im Repository von FlexNet Manager Platform verfolgt werden, z. B. Identifikation, Einkauf, Benutzerzuweisung sowie finanzielle, technische und vertragsrechtliche Informationen. Einzelne Hardware-Assets (Mobiltelefone, Drucker, Router usw.) werden anders verfolgt als Computer. Mit der FlexNet Manager Platform kann eine unbegrenzte Anzahl an Hardware-Assets verwaltet werden. Die Plattform wird auf Grundlage der „aktiven“ Computer lizenziert.

Die FlexNet Manager Platform ermöglicht z. B.(ist aber nicht limitiert auf):

  • Bestandsverwaltung von Hardware-Assets:
    • Identifizierung: Seriennummer, Asset-Tag, Teilenummer, Hersteller, Modell, Beziehung zwischen übergeordneten und untergeordneten Elementen mit anderen Assets
    • Kaufdaten: Bestellnummer, Bestelldatum, Preis, Anbieter, Übernahmemodus (gekauft, geleast, geliehen, gemietet usw.), Bereitstellungsdatum…
    • Finanzdaten: Garantie, Abschreibung (aktuelle/Restwerte, Abschreibungsmethode usw.…), Ausgleichsbuchungen (monatliche Gebühr)…
    • Benutzer-/Gruppenzuordnung: Standort, Kostenstelle, Geschäftseinheit, dem Asset zugewiesener Benutzer…
    • Technik: alle für den Bestandsposten relevanten technischen Details…
    • Vertrag: Beziehung mit Verträgen, Anbietern und Zahlungsplänen…
    • Asset-Status: Assets können z. B. gekauft, installiert, auf Lager, entsorgt oder ausgemustert sein…
    • Sonstiges: Dokumente, Bestand (elektronisch, physisch), Kommentare, Entsorgungsdaten: Datum, Wiederverkaufswert, Grund (gespendet, verloren, entsorgt…), Empfänger, abgeschriebener Wert…
  • Ausgangsposition zur Nachverfolgung von Assets: Identifizieren der Änderungen an jedem Bestandsposten im Laufe der Zeit; fehlende oder geänderte Computer werden markiert. (IMAC – Installationen, Verschiebungen, Hinzufügungen und Änderungen)
  • Einfache Integration mit Service Desk und anderen Tools durch Web-Services. Dies ist besonders wichtig, um das Repository während des IMAC-Prozesses auf dem neuesten Stand zu halten.
  • Finanzverwaltung: Abgleich mit Anlagegegenständen, Rechnungsabgleich, Asset-Zuordnung und Ausgleichsbuchung

Bibliothek für die Anwendungserkennung

Mit der Bibliothek für die Anwendungserkennung können Rohbestandsdaten entfernt werden, und es kann eine normalisierte Liste der installierten Software pro Gerät erstellt werden. Die Bibliothek enthält Erkennungsregeln zur Identifizierung von Software – einschließlich Herausgeber, Titel, Version und Edition – für mehr als 181.927 Softwaretitel von 18.333 Herausgebern. Anwendungen ohne Nachweise werden im Produkt ebenfalls markiert. So können Kunden diese Anwendungen einfach erkennen und ggf. ihre eigenen Erkennungsregeln hinzufügen.

ISO 19770-2 ist eine Norm für Software-Identifizierungs-Tags, die verlässliche Informationen zur Identifikation installierter Software enthalten. Der Flexera Software Windows-Agent sucht automatisch nach Software-Tags auf jedem Gerät. In Übereinstimmung mit der Norm werden die digitalen Signaturen erkannter Software-ID-Tags überprüft, um zu bestätigen, dass die Tags nicht manipuliert wurden. Tags werden von der Bibliothek für Anwendungserkennung unterstützt und zur Identifizierung von Software-Installationen verwendet. Berichte zur Darstellung der erfassten Tag-Daten wurden hinzugefügt.

SKU-Bibliothek und Abgleich erworbener und installierter Lizenzen

Die SKU-Bibliothek (Stock Keeping Unit, Artikelnummer) enthält mehr als 1.014.464 Softwareartikelnummern, anhand derer genau bestimmt wird, was erworben wurde. Dadurch können Lizenzkäufe automatisch mit Software-Installationen verknüpft werden. Die Bibliothek trägt zur Automatisierung des Abgleichs erworbener und installierter Lizenzen bei.

Bestellungsautomatisierung

  • Bestellungen können automatisch aus Ihrem Beschaffungs- oder ERP-System importiert werden. Die Bestellungen können als Anhang und zum Aktualisieren vorhandener oder neuer Lizenzdatensätze im FlexNet Manager Platform-Repository verwendet werden. Mithilfe der Artikelnummern aus unserer SKU-Bibliothek können Titel, Version und Edition der erworbenen Software exakt ermittelt werden.
  • Diese Automatisierung kann nach Anbieter gesteuert und auf neue Softwarelizenzkäufe, Upgrades oder Wartungserneuerungen beschränkt werden. Die Einstellungen ermöglichen es, Upgrades nur an Berechtigungen in derselben Unternehmensgruppe anzuhängen.
  • Die Benutzeroberfläche zur PO-Bearbeitung wurde neu gestaltet und ermöglicht dadurch mehr Transparenz hinsichtlich der laufenden und vergangenen Operationen. Die vom System ausgeführten Automatisierungsschritte werden dargestellt. Über diese Oberfläche werden dem Benutzer Empfehlungen zur Genehmigung angezeigt.
  • Alle an POs durchgeführten Aktionen können nun wieder rückgängig gemacht werden.

Verwaltung von Wartungs-SKUs

  • Wartungs-SKUs können jetzt mit einem Assistenten verwaltet werden. Das Programm versucht automatisch, vorhandene Lizenzen oder Verträge im Zusammenhang mit Wartungsposten von Bestellungen zu finden, und führt den Anwender durch mehrere Schritte, damit das Repository exakt aktualisiert wird.
  • Wartungs-SKUs haben im Allgemeinen Auswirkungen auf Produktaktualisierungsrechte, die kostenlosen Zugriff auf neue Versionen bieten. Wenn Aktualisierungsrechte auf dem neuesten Stand gehalten werden, trägt das zur Optimierung des Lizenzstatus bei, da vorhandene Lizenzen für neue Softwareversionen verwendet werden können.

Audit-Trail für Berechtigungen

  • Die FlexNet Manager Platform zeichnet eine „Transaktion“ auf, wenn eine Bestellung einer Softwarelizenz zugeordnet wird. Der Transaktionsverlauf dient dabei als Audit-Trail der Berechtigungen für die betreffenden Lizenzen So können Kunden belegen, wie die aktuelle Berechtigung aus früheren Softwarekäufen erworben wurde.
  • Der Audit-Trail ist auch aus PO-Perspektive verfügbar und zeigt, welche genutzten Lizenzen der jeweiligen Bestellung gegenüberstehen.
  • Der Audit-Trail beinhaltet gebrauchsfertige Reports. Ein Bericht zeigt beispielsweise den berechtigungsbezogenen Audit-Trail zu einer Produktfamilie an. Dabei wird deutlich, in welcher Beziehung Bestellungen zu unterschiedlichen Versionen des gleichen Produkts im Laufe der Zeit stehen.

Importieren von Microsoft License Statements

Damit eine schnelle Ermittlung eines Microsoft-Lizenzstatus möglich ist, bietet FlexNet Manager Platform Funktionen zum Importieren von Microsoft License Statements (MLS). Diese Alternative ist schneller als die Verarbeitung von Bestelldaten und kann zur Ermittlung eines Ausgangsstatus genutzt werden; dies ist für viele Unternehmen völlig ausreichend. Die verarbeiteten Bestelldaten können aber auch neben den MLS-Daten genutzt werden. Neuere Microsoft License Statements können importiert werden, damit die aktuellen Berechtigungen auf den neuesten Stand sind.

Identifizierung von Installationen, für die keine Lizenz benötigt wird

Für Software-Installationen kann manuell angegeben werden, dass sie nicht lizenzpflichtig sind, und der konkrete Grund kann aufgeführt werden (Backup/Desaster Recovery, Test oder Evaluierung, Failover, Zweitnutzung…). Die Berechnungsgenauigkeit der Einhaltung von Lizenzbestimmungen wird erhöht, da einige Installationen verworfen werden können. Im Falle eines Audits sind Berichte verfügbar.

Unternehmensgruppen-Zuweisung

Lizenzen können Unternehmensgruppen zugeordnet werden (Kostenstellen, Geschäftseinheiten oder Standorten). Mit dieser Funktion können Lizenzen auf Basis von Gruppeneigentümerschaft genutzt werden, und Rollups von Mengen auf einer bestimmten Ebene in der Unternehmenshierarchie werden ermöglicht.

Vertragsverwaltung

FlexNet Manager Platform bietet zuverlässige Vertragsverwaltungsfunktionen, die zur Verwaltung von Verträgen aller Art, nicht nur für Software, verwendet werden können. Auf das Webportal zur Vertragsverwaltung kann bequem über einen Browser zugegriffen werden.

Vertragsverwaltungsfunktionen der Plattform:

  • Dashboard für Geschäftsberichte mit Hinweisen auf anstehende Vertragsverlängerungen, abgelaufene Verträge, anstehende Zahlungen, Vertragsprüfungen, vertragsspezifische Maßnahmen und anderes mehr
  • Verknüpfen von Verträgen mit Bestellungen, Hardware, Softwarelizenzen und mehr
  • Planung von Zahlungen (bereits feststehende und prognostizierten Beträge)
  • Anhängen von Dokumenten oder Speichern von Links zu Dokumenten
  • Durchsuchen von Inhalten angehängter Dokumente
  • Verwalten von Projekten, Aufgaben und Beziehungen zu Verträgen
  • Festlegen benutzerdefinierter vertragsspezifischer Bedingungen
  • Festlegen von Produktnutzungsrechten für Softwareverträge, die auf alle Lizenzen des Vertrags angewendet werden können
  • Vertragsbezogene Sicherheit für die präzise Steuerung von Zugriff auf und Änderungen an vertraulichen Vertragsdaten

Lizenzmanagement für virtuelle Umgebungen unter Citrix XenApp, XenDesktop und Microsoft App-V

FlexNet Manager Platform bietet eine beispiellose Abdeckung beim Lizenzmanagement für zahlreiche Technologien, die für den Zugriff auf Softwareprodukte verwendet werden – von der lokalen Installation bis hin zur Virtualisierung von Anwendungen (XenApp und App-V) und virtuellen Desktops (XenDesktop). Die Plattform unterstützt außerdem das Lizenzmanagement von virtuellen App-V-Anwendungen, die in Citrix XenDesktop-Umgebungen (Anwendungsvirtualisierung innerhalb einer Desktopvirtualisierung) ausgeführt werden.

Verbessertes System-Monitoring

FlexNet Manager Platform bietet optimierte Funktionen zur Systemüberwachung, mit denen die Anwender sämtliche Details zu Hintergrundprozessen anzeigen können, um so die Rückverfolgung von Daten zu gewährleisten und die Richtigkeit der Ergebnisse nachweisen zu können. Folgende Aufgaben können überwacht werden: Erkennung und Inventarisierung, Import von Bestandsdaten, Lizenzabgleich und vieles mehr. Diese Funktion gewährleistet den korrekten Import von Daten in das System. Das Unternehmen behält eine akkurate Lizenzposition.

Lizenzausnahmen nach Geräterolle

Die Festlegung von Geräteausnahmen je nach Rolle des Geräts (Produktion, Test, Backup/DR/Failover, Training usw.) wurde jetzt automatisiert. Dabei wird jedem inventarisierten Gerät anhand der Produktnutzungsrechte aus der Bibliothek für Produktnutzungsrechte eine bestimmte Rolle zugewiesen. Wenn einem Bestandsgerät eine Rolle zugewiesen wird, die im Fall der Produktnutzungsrechte für die betreffende Lizenz als Ausnahme hinterlegt wurde – das Gerät (z. B. ein Server) also keine separate Lizenz für diese Rolle benötigt –, wird die Ausnahme beim Lizenzabgleich automatisch angewendet. So ist in der Regel für einen Cold Backup Server keine separate Lizenz erforderlich. Dies führt zu einer Reduzierung des Lizenzverbrauchs – und damit gegebenenfalls auch Ihrer laufenden Softwarekosten.

Softwarepakete

Das Managen von Softwarepaketen, also von Gruppen einzeln lizenzierbarer Softwareprodukte, die zusammen im Rahmen einer einzigen Lizenz verkauft werden, gehört jetzt zum standardmäßigen Funktionsumfang des Produkts. Die Hauptschwierigkeit besteht bei Softwarepaketen darin, die genaue Liste der Softwareprodukte und zugehörigen Produktnutzungsrechte nachzuvollziehen, die im jeweiligen Paket enthalten sind, und die eigenständigen Softwareinstallationen von denen zu unterscheiden, die Teil eines Pakets sind. Wenn dies nicht ordnungsgemäß erfolgt, können Softwarepakete dazu führen, dass zu viele oder zu wenige Lizenzen bereitgestellt werden. FlexNet Manager Platform bietet jetzt Funktionen, mit denen nach dem Kauf eines Softwarepakets dieses automatisch erkannt und ein präziser Lizenzstatus für die Software ermittelt werden kann. Als Bestandteil von FlexNet Manager Platform wird für Desktopsoftware (MSDN-Lizenzen sind ein gängiges Beispiel) eine Bibliothek für Softwarepakete bereitgestellt, in der die Paketinhalte und ihre zugehörigen Produktnutzungsrechte festgelegt sind.

Abonnement und Wartung

Abonnement-Lizenzmodelle finden immer stärkere Verbreitung, nicht zuletzt wegen des anhaltenden Trends zu Cloud/SaaS-Bereitstellungsmodellen. Damit wird es unverzichtbar, diese Lizenzen effizient zu managen. Da mehrere Abonnementlizenzen und/oder Wartungsverträge mit einem einzigen Softwareprodukt verknüpft sein können, entwickelt sich die manuelle Verwaltung der einzelnen Lizenzen zu einer gewaltigen und zeitaufwendigen Aufgabe.

FlexNet Manager Platform führt sämtliche mit der Software verknüpften Wartungsverträge und Abonnements zu einem einzigen Lizenzdatensatz zusammen, sodass die Anzeige und Verwaltung komplexer Beziehungsgeflechte erheblich erleichtert wird. Im Management-Dashboard werden anstehende Verlängerungen und Ablaufdaten angezeigt, sodass die Arbeit von Lizenz-Administratoren und Beschaffungsmanagern weiter vereinfacht wird. Flexible Optionen ermöglichen beispielsweise, dass Softwarewartungsverträge nur zum Teil verlängert werden. So können die Lizenzmanager nicht mehr benötigte Wartungsleistungen viel leichter kündigen und damit die Wartungskosten senken. Da mit der Lösung außerdem die Änderungen nachverfolgt werden, die sich daraus für die Produktnutzungsrechte der Software ergeben (beispielsweise enden mit dem Wartungsvertrag auch die Upgraderechte), wird ein präziser und optimierter Lizenzstatus gewährleistet.

Zurück nach FlexNet Manager Platform